Veröf­fent­li­chungen

Einzelveröffentlichungen des Kreisarchivs Dahme-Spreewald

Thomas Mietk (Hrsg.)

Neuanfang im Kreis Lübben.
Beitrag zur Flüchtlings- und Vertriebenenforschung am Ende des Zweiten Weltkrieges.
Heimat-Verlag Lübben, 2010.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges verlor das damalige Deutsche Reich seine gesamten Gebiete östlich von Oder und Neiße sowie das Sudetenland. Die dort ansässige Bevölkerung wurde aufgefordert ihr Land zu verlassen und flüchtete Richtung Westen. Anhand dieser Publikation wird geklärt, wie sich die Situation im Bereich Flüchtlingswesen zwischen 1945-1950 im Kreis Lübben entwickelte. Anhand von Quellen des Kreisarchivs Dahme-Spreewald sowie dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam und Lübben wird dargestellt, wie die Politik der sowjetischen Besatzungsmacht und der späteren DDR im Kreis umgesetzt wurde.

Thomas Mietk (Hrsg.) Archivwesen im Landkreis Dahme-Spreewald.
Beiträge zur Einweihung des Kreisarchivs in Luckau 2011.
Heimat-Verlag Lübben, 2011.
Anlässlich der Einweihung des Kreisarchivs in Luckau im Februar 2011 erschien als zweiter Band der „Einzelveröffentlichungen des Kreisarchivs“ das Buch „Archivwesen im Landkreis Dahme-Spreewald.“ Es ist Ergebnis der Zusammenarbeit mehrerer Autoren, die die langjährige Entwicklung ihrer Einrichtungen dokumentieren. In dieser Publikation wird zum einen aufgezeigt, mit welchen Problemen und Herausforderungen die Archive seit jeher kämpften. Zum anderen werden die Leistungen, die im kommunalen Archivwesen vollbracht werden konnten, thematisiert. Einblicke in die Entwicklung ihrer Archive geben Uschi Schlecht und Dana Zellner zum Stadtarchiv Königs Wusterhausen, Kathrin Schaper zum Stadtarchiv Lübben und Thomas Mietk zum Kreisarchiv Dahme-Spreewald. Daneben gibt Dr. Michael Scholz einen Einblick in die allgemeine Entwicklung des kommunalen Archivwesens im Land Brandenburg seit 1990.
Abgerundet wird das Buch mit dem Beitrag von Gundula Thiele, die den Umbau des Kreisarchivs im ehemaligen Hafthaus 1 in der Luckauer Nonnengasse 3 von der Unteren Denkmalschutzbehörde begleitete. Neben der geschichtlichen Entwicklung der Strafanstalt, erfährt der Leser darin, welche denkmalpflegerischen Aspekte beim Umbau berücksichtigt worden.
Kristina Hübener/ Thomas Mietk (Hrsg.)

Der Landkreis Dahme-Spreewald.
Eine Kreiskunde.

Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2016.

Der Landkreis Dahme-Spreewald (niedersorbisch Wokrejs Damna-Blota) entstand 1993 im Rahmen der Kreisreform in Brandenburg. Der Band bietet einen Überblick zur Entwicklung des heutigen Landkreisgebietes von der archäologischen Frühzeit bis zur Gegenwart. Im Zentrum der Beiträge stehen die brandenburgischen Kreise Luckau, Lübben und Teltow sowie Königs Wusterhausen und der heutige Landkreis Dahme-Spreewald. Mit zahlreichen z. T. unveröffentlichten Karten, Abbildungen und Fotografien.

ISBN 978-3-95410-067-5

Thomas Mietk (Hrsg.)

Wolfgang Pinkow (Autor)

Post und Postgeschichte (n) aus dem Landkreis Dahme-Spreewald.

Vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit

Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2018

Wer in der Vergangenheit innerhalb Deutschlands Nachrichten übermitteln wollte, musste sich jahrhundertelang der Post bedienen. Mit der Einrichtung von »Post Coursen« nahm die Post nach dem Dreißigjährigen Krieg einen ersten Aufschwung. Noch bis heute lassen sich die regional unterschiedlichen Entwicklungen nachweisen. Im Süden des Landkreises Dahme-Spreewald weisen die oft das Stadtbild prägenden imposanten sächsischen Postmeilensäulen (Lübben und Lieberose) und im Norden die schlichten preußischen Postmeilensteine (Waßmannsdorf, Brusendorf und Motzen) auf ihren Ursprung hin. In der Reihe der Veröffentlichungen des Kreisarchivs des Landkreises Dahme-Spreewald gibt der vorliegende Band einen Einblick in die Entwicklung der Post auf dem Gebiet des heutigen Landkreises. Zahlreiche Abbildungen, Fotografien und postalische Belege ergänzen die Arbeit.

SBN 978-3-95410-094-1

MHelga Tuček/ Thomas Mietk (Hrsg.)

Luckau.

Von der Hauptstadt der Niederlausitz zur Gartenstadt der Moderne.
Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2018.
1276 erstmals als »Lukkowe« urkundlich erwähnt, galt Luckau seit 1492 als eine »Hauptstadt« der Niederlausitz. Bis 1635 böhmisch, danach sächsisch, gehörte Luckau wie die gesamte Niederlausitz nach 1815 zu Preußen und war bis 1993 Verwaltungssitz des Kreises Luckau. Das unverwechselbare Stadtbild, in dem sich Zeugnisse vergangener Jahrhunderte erhalten haben, erlebt nach der Wiedervereinigung mit der Restaurierung der Altstadt eine neue Blüte.
Dieser Band rekonstruiert die Geschichte Luckaus – von ihren Anfängen um 600, als die Lusizi das Gebiet besiedelten, bis zur Wiederentdeckung als lebendiges Zentrum des Landkreises Dahme-Spreewald.
ISBN 978-3-95410-224-2

Corinna Junker/ Thomas Mietk/ Christina Orphal (Hrsg.)

Broiler-Schwalbe-Plattenbau.

Lübben in Bildern 1960-1989

Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2019.

Nach dem Zusammenbruch der DDR ging es für die Lübbener Bürgerinnen und Bürger zuerst um das Vorwärts, das Ankommen in der BRD. Die graue Stadt im Spreewald sollte zu einem lebendigen, zukunftsträchtigen Ort werden.
Doch 30 Jahre nach der Wende ist das Bedürfnis gewachsen, einen Blick in die Vergangenheit der Spreewaldstadt zu werfen, befeuert von historischer Neugier, aber auch von den anhaltenden Debatten zur DDR. Bereits zwei Ausstellungen des Stadtund Regionalmuseums Lübben kamen diesem Bedürfnis nach und konzentrierten sich auf die 1960er Jahre sowie das letzte Jahrzehnt der DDR.
Aus einer daraus erfolgten Kooperation mit dem Kreisarchiv Dahme-Spreewald entstand die Idee zu diesem Bildband, in dem Fotografien aus den Beständen des Stadt- und Regionalmuseums und des Kreisarchivs in Kombination mit Bildern privater Leihgeber Einblick in eine vergangene Epoche der Stadtgeschichte geben. Die Abbildungen lassen die Kleinstadt in der Niederlausitz wie ein Brennglas wirken, in dem sich die sozialistischen Vorstellungen und großen politischen Umbrüche der DDR-Zeit ablesen lassen.

ISBN 978-3-95410-243-3

Felix Engel/ Kristina Hübener (Hrsg.)

Königs Wusterhausen.

Eine Stadtgeschichte.

Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2020.

Als früheste Erwähnung der heutigen Stadt Königs Wusterhausen gilt die Nennung im Zusammenhang mit einer Belehnung am 19. September 1320. Zunächst im Besitz verschiedener lokaler Adelsgeschlechter, wurde der Ort ab 1683 kurfürstlicher bzw. später königlicher Besitz. 1718 erfolgte die Umbenennung von Wendisch Wusterhausen in Königs Wusterhausen. Seit 1898 bildete die Gemeinde zusammen mit Neue Mühle einen Gemeindebezirk, der sich weiter vergrößerte und 1935 zur Stadt erhoben wurde. Von 1952 bis 1993 war Königs Wusterhausen Kreisstadt im gleichnamigen Kreis des Bezirks Potsdam. 1974 wurde Deutsch Wusterhausen eingemeindet, 2003 folgten Kablow, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf, Zeesen und Zernsdorf sowie 2004 Diepensee.

Der reich bebilderte Band bietet einen Überblick über die wechselvolle Geschichte, ergänzt um essayistische Beiträge u.­a. zum Schloss, zur Großfunkstation, zu kulturtouristischen Sehenswürdigkeiten und zum Dahmelandmuseum.

ISBN 978-3-95410-264-8

Thomas Mietk (Hrsg.)
Corinna Junker (Autorin)

Mittelalterliche Retabel und Heiligenfiguren der Niederlausitz.

Eine Bestandsaufnahme
Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2021.
Einige Kirchen der Niederlausitz können heute noch das ursprüngliche Bild eines mittelalterlichen Gotteshauses vermitteln. Die vorliegende Betrachtungsweise ermöglicht das Verständnis für die mittelalterliche Lebenswirklichkeit einer ständig politischen Umbrüchen unterworfenen Region und Kulturlandschaft.
Die Bestandsaufnahme der mittelalterlichen Kunstwerke aus den Stadt- und Dorfkirchen umfasst die erhaltene Fülle an Flügelaltären, Madonnen, Triumphkreuzgruppen, Johannesschlüsseln und Kruzifixen in der Niederlausitz. Insgesamt handelt es sich um 172 sakrale Schnitzwerke, die zwischen etwa 1250 und um 1530 geschaffen worden sind und sich in mehr als 100 Orten in der Niederlausitz befinden, zum Teil aber auch verloren oder verschollen sind.
Dieses Kunstgut ist in Bild und Text dokumentiert und einer konzentrierten Analyse seiner Entstehung, Herkunft und Veränderung unterzogen worden.
ISBN 978-3-95410-280-8

Thomas Mietk (Hrsg.)

Radensdorf.

Geschichte(n) eines Spreewalddorfs
Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2022.
Seine früheste Erwähnung findet Radensdorf (sorbisch: Radom) im Jahr 1425 im Zusammenhang mit einer geleisteten Zahlung von Heynrich von Radamstdorff an die Stadt Lübben. In der Folgezeit gehörte der Ort zunächst zur Herrschaft bzw. zum Amt Neu Zauche und ab 1874 zum Amt Steinkirchen. Entscheidend für die Entwicklung war die nur wenige Kilometer entfernte Kreisstadt Lübben, zu der Radensdorf seit der Eingemeindung im Jahr 1993 als einer von sechs Stadtteilen gehört. Der Ort und seine Bewohner behielten trotz der verschiedenen Zugehörigkeiten ihren eigenen Charakter, der sich noch heute in zum Teil jahrhundertealten Festen und Traditionen ausdrückt. Dieser reich bebilderte Band rekonstruiert die wechselvolle Geschichte Radensdorfs von den ersten Spuren der Besiedelung bis in die Gegenwart. Ergänzt um Interviews mit engagierten Einwohnern geht er auch der Frage nach, was diesen Ort am Rande des Spreewaldes für sie so einzigartig macht.
ISBN 978-3-95410-310-2

Sabrina Kuschy/ Thomas Mietk (Hrsg.)

Mehr als eine Tracht / Wecej nježli drastwy.

Sorbisches/wendisches Leben im Landkreis Dahme-Spreewald / Serbske žywjenje we wokrejsu Dubja-Blota
Bebra-Wissenschaftsverlag Berlin, 2023.
Das sorbische/wendische Leben im Landkreis Dahme-Spreewald (niedersorbisch: Wokrejs Dubja-Błota) ist reich an Traditionen und Bräuchen. Bis in die heutige Zeit bewahrten sich die Sorben/Wenden ihre eigene Sprache, Kultur und Identität. Sie bereichern und prägen mit der Pflege zahlreicher Traditionen und Bräuche auf vielfältige Weise die Region, die sich mitten im UNESCO Biosphärenreservat Spreewald befindet. Zum reizvollen Erscheinungsbild gehören die sorbischen/wendischen Trachten, die vielerorts zu besonderen Anlässen getragen werden. Dieser Band bietet einen Überblick zur sorbischen/wendischen Geschichte, zur Entwicklung der Bräuche und Trachten sowie zu den Menschen, die sich mit ihrer Heimat, der Kultur und der Sprache der Sorben/Wenden im Landkreis Dahme-Spreewald verbunden fühlen. Er dokumentiert das Wirken vieler engagierter Menschen, nicht nur von Sorben/Wenden, und zeigt auch Wege auf, wie Tradition und Sprache erhalten werden können.
ISBN 978-3-95410-305-8

Beiträge in Heimatkalendern und Zeitschriften

Thomas Mietk

Zur Geschichte des Kriegerdenkmales in Radensdorf. Lübbener Heimatkalender 2010

Thomas Mietk

Einblicke in das Radensdorfer Schulwesen im 19. Jahrhundert. Lübbener Heimatkalender 2011

Thomas Mietk

Archivalien hinter Gefängnismauern - Kreisarchiv Dahme-Spreewald bezog neues Domizil. - In: Brandenburgische Archive - Berichte und Mitteilungen aus den Archiven des Landes Brandenburg Nr. 28, 2011, S. 88f.

Thomas Mietk

Der 17. Juni 1953 im Kreis Lübben - Ursachen, Ablauf und Folgen eines Volksaufstandes. Lübbener Heimatkalender 2011

Thomas Mietk

Das Bibliothekswesen im Kreis Lübben in der SBZ und DDR. Lübbener Heimatkalender 2012

Thomas Mietk

Zwischen Schädlingsbekämpfung und Klassenkampf - Der Kartoffelkäfer. Lübbener Heimatkalender 2013

Thomas Mietk

Die Bemühungen des Kreises Lübben um eine Deutsche Einheit (1949-1961). Lübbener Heimatkalender 2015

Thomas Mietk

In den Akten des Amtes Steinkirchen-Hartmannsdorf geblättert. Lübbener Heimatkalender 2015

Thomas Mietk

Als alles zu ende war. Nachkriegsjahre in Radensdorf. Lübbener Heimatkalender 2016.

Thomas Mietk

Dabei werden auch Genossen zum Saufen verführt. Radensdorf in den 1950er Jahren. Lübbener Heimatkalender

2017.

Thomas Mietk

Mit den Besten vergleichen – selbst Spitze erreichen. Radensdorf in den Jahren 1960-1989. Lübbener Heimatkalender 2018.

Thomas Mietk

Das sündige Dorf. Kriminalgeschichten aus Radensdorf. Lübbener Heimatkalender 2021