Projekte im Bereich Wirt­schaft & Arbeit

Die Herausforderungen, denen sich europäische Regionen gegenüberstehen, wirken sich zunehmend über nationale und regionale Grenzen hinweg aus und erfordern ein gemeinsames, partnerschaftliches Vorgehen. Aus diesem Grund sind wir bemüht, europäische Erfahrungen und Fördermöglichkeiten zielgerichtet für den Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) einzusetzen, um so innovative Ideen anzuwenden und auszubauen.

Regionalbudget Dahme-Spreewald

Seit dem 1. Juli 2007 stellt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie dem LDS ein Regionalbudget aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Damit erhält der Landkreis die Möglichkeit, selbständig und nach eigenen regionalen Erfordernissen, Förderangebote für Arbeitslose, insbesondere für Langzeitarbeitslose, zu entwickeln und durchzuführen. Mit der Projektsteuerung hat der LDS die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH beauftragt. Ab 2014 wird die Förderung abgelöst vom Landesprogramm "Perspektive Arbeit".

Kindertagespflege

Zwischen dem 01.04.2009 und dem 30.06.2012 förderte der Europäische Sozialfonds bis zum 30.06.2012 den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung im LDS mit dem Ziel, die frühkindliche Förderung zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Der LDS ist der einzige Begünstigte im Land Brandenburg. Der LDS sollte als Modellregion die mittelfristige Entwicklung der Kindertagespflege zu einem fachlich anerkannten und angemessen vergütetem Berufsbild voran treiben. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

STÄRKEN vor Ort

Dem LDS standen in den Jahren 2009 bis 2011 Mittel des Europäischen Sozialfonds für die direkte Projektförderung zur Verfügung. Mit den Fördergeldern wurden vorwiegend im ländlichen Raum des LDS arbeitslose Jugendliche und Frauen sozial integriert. Die Anschlussdokumentation finden Sie hier zum Download.

INNOPUNKT Impuls

Das Modellprojekt IMPULS entstand aus der INNOPUNKT-Initiative „Geringqualifizierte“ des Brandenburger Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie mit einer Finanzierung aus Mitteln de Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburgs 2007 entstanden. Es richtete sich sowohl an formal gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Unternehmen als auch an formal gering qualifizierte Arbeitslose. Durch diesen dualen Ansatz wurde unter Zuhilfenahme von transnationalen Erfahrungen eine enge Verzahnung zwischen Wirtschaft, lebenslangem Lernen und Beschäftigungspolitik geschaffen.