Pressemitteilung

2020 / 0238
14.10.2020

COVID-19: 45 tatsächlich Erkrankte in Dahme-Spreewald

7-Tage-Inzidenz bei 24,6 pro 100.000 Einwohner im Landkreis Dahme-Spreewald

Im Dahme-Spreewald-Kreis sind inzwischen weitere 11 Corona-Erkrankungen in den letzten 24 Stunden hinzugekommen. Damit sind derzeit 45 Personen an COVID-19 erkrankt, wovon sich eine Person in stationärer Behandlung befindet. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 24,6. In Dahme-Spreewald sind mittlerweile 341 Corona-Patienten wieder genesen. Vom Labor bestätigt wurden bisher insgesamt 394 positive Fälle der Infektion. Nach wie vor sind acht Todesfälle zu beklagen.

Folgendes Gesamtbild der Infizierten (davon Genesene / Verstorbene) ergibt sich in den Dahme-Spreewald-Kommunen seit Februar 2020: Königs Wusterhausen 112 (98/6), Schönefeld 92 (73/0), Zeuthen 37 (33/0), Wildau 24 (23/0), Lübben 23 (22/0), Mittenwalde 19 (15/0), Gemeinde Schulzendorf 12 (12/0), Gemeinde Heidesee 10 (10/0), Amt Schenkenländchen 9 (9/0), Amt Unterspreewald 14 (9/0), Eichwalde 9 (9/0), Gemeinde Bestensee 8 (8/0), Gemeinde Märkische Heide 8 (7/1), Amt Lieberose/Oberspreewald 10 (7/0), Stadt Luckau 6 (5/1) und Gemeinde Heideblick 1 (1/0).

Corona-Fall im AWO Wohnpark Glienig (Gemeinde Steinreich)

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit zum Infektionsgeschehen im AWO Wohnpark „Schloss Glienig“. In dem Wohnpark sind zwei dort beschäftigte Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Falls hat das Kreisgesundheitsamt heute Vormittag insgesamt 36 Rachenabstriche von BewohnerInnen und Personal in der Einrichtung vorgenommen. Die Laborergebnisse werden Anfang nächster Woche erwartet.

Das Gesundheitsamt hat bereits erste Maßnahmen zum Schutz der anderen BewohnerInnen und Angestellten mit der Einrichtungsleitung abgestimmt. Bei der heutigen Vor-Ort-Überprüfung konnte das Gesundheitsamt feststellen, dass alle erforderlichen Hygienemaßnahmen in der Einrichtung nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts umgesetzt werden. Für die gesamte Einrichtung gilt ein Betretungsverbot. Das Personal arbeitet nach regulären Dienstplänen, weshalb die pflegerische Versorgung und die soziale Betreuung innerhalb der Einrichtung in vollem Umfang sichergestellt sind, bestätigt Thomas Luplow, stellvertretender Fachbereichsleiter des Fachbereiches Betreuung im AWO-Regionalverband Brandenburg Süd e. V.


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