Pressemitteilung

2020 / 0203
09.09.2020

Covid-19: Aktuell zwölf tatsächlich Infizierte in Dahme-Spreewald

Gesundheitsamt gibt Überblick zur Corona-Lage / Insgesamt 305 bestätigte Fälle im Kreis

Im Landkreis Dahme-Spreewald hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an Covid-19 innerhalb der letzten 48 Stunden um vier erhöht. Das Gesundheitsamt gibt einen aktuellen Überblick zur Ausbreitung der Atemwegserkrankung: In Dahme-Spreewald sind mittlerweile 285 Corona-Patienten wieder genesen. Vom Labor bestätigt wurden bisher insgesamt 305 positive Fälle der Infektion. Nach wie vor sind acht Todesfälle zu beklagen. Damit sind derzeit insgesamt zwölf Personen tatsächlich infiziert, von denen sich keine in stationärer Behandlung befindet.

Einige der jüngsten Infektionsfälle stehen abermals im Zusammenhang mit Reiseaktivitäten. Bei drei der fünf zuletzt positiv getesteten, symptomfreien Personen im Landkreis Dahme-Spreewald handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Türkei und Kroatien − beide Länder sind vollständig beziehungsweise für bestimme Regionen aktuell vom Bundesgesundheitsministerium, Auswärtigen Amt und Bundesinnenministerium als Risikogebiete eingestuft.

Folgendes Bild der Infizierten (davon Genesene / Verstorbene) ergibt sich in den Kommunen: Königs Wusterhausen 97 (90/6), Schönefeld 56 (52/0), Zeuthen 27 (25/0), Wildau 22 (20/0), Lübben 21 (20/0), Mittenwalde 13 (13/0), Amt Schenkenländchen 9 (9/0), Gemeinde Heidesee 9 (9/0), Gemeinde Schulzendorf 9 (9/0), Gemeinde Bestensee 8 (8/0), Amt Unterspreewald 8 (8/0), Gemeinde Märkische Heide 7 (6/1), Amt Lieberose/Oberspreewald 6 (6/0), Eichwalde 6 (5/0), Stadt Luckau 6 (4/1) und Gemeinde Heideblick 1 (1/0).

Hinsichtlich der täglichen Abfertigung der sogenannten Aussteigekarten von eintreffenden Passagieren am Flughafen Schönefeld unterstützt die Bundeswehr in Brandenburg weiterhin personell das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald. Bislang sind mithilfe der fünfzehn eingesetzten Soldaten des Informationstechnikbataillons 381 aus Storkow insgesamt rund 14.000 dieser Karten verarbeitet worden. Die von den Einreisenden aus Risikogebieten ausgefüllten Formulare wurden nach händischer Adresszuordnung an die im Bundesgebiet jeweils örtlich zuständigen Gesundheitsämter weitergleitet. Es ist seitens des Bundesgesundheitsministeriums beabsichtigt, diese Praxis ab der kommenden Woche durch ein elektronisches E-Post-Verfahren der Deutschen Post AG abzulösen und so die Aussteigekarten den zuständigen Gesundheitsbehörden direkt zuzustellen.


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