Beauftragte für Gleichstellung und für Belange von Menschen mit Behinderung

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Dahme-Spreewald setzt sich, gemäß §15 Abs.1 der Hauptsatzung LDS aktiv dafür ein, dass bei allen politischen und verwaltungstechnischen Maßnahmen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig berücksichtigt werden.

Sie hat fernerhin auf die Beseitigung bzw. Verhinderung der Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen und deren gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sowie die soziale Integration der im Landkreis lebenden Aussiedler und Ausländer hinzuwirken.

Unsere Aufgaben:

In allen drei Bereichen ist die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Dahme-Spreewald sowohl innerhalb der Verwaltung für die MitarbeiterInnen tätig, als auch für die BürgerInnen des Landkreises. Zur erfolgreichen Umsetzung der Aufgaben arbeitet sie mit verschiedenen Institutionen und Verbänden wie z.B. Sozialamt, Ausländerbehörde, Arbeitsamt, ARGE, Behindertenverband etc. zusammen.

Aktuelles

LDS-Gleichstellungsbeauftragte hat Chancengleichheit fest im Blick
Teilnahme an Bundesveranstaltungen zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Dahme-Spreewald und gleichzeitige Bundessprecherin kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen blickt zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts auf das Thema Chancengleichheit: „Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine der zentralen Herausforderungen, um das Leben in unserem Kreis und Land zukunftsfähig und gerecht zu gestalten. Dafür müssen Frauen und Männer auf dem gesamten Lebensweg die gleichen Chancen erhalten − persönlich, beruflich und familiär“, sagt Elke Voigt. Dafür hat sie den neuen     Gleichstellungsplan der Kreisverwaltung erarbeitet, der in diesem Jahr in Kraft treten soll. Anlässlich des historischen Meilensteines „100 Jahre Frauenwahlrecht“ hat Elke Voigt zwei wegweisende Veranstaltungen auf Bundesebene besucht.

So folgte die LDS-Gleichstellungsbeauftragte am 15. Januar 2019 der Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender. Gemeinsam mit dem Deutschen Juristinnenbund wurde im Schloss Bellevue die Matinee „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland − Parität in der Politik" veranstaltet. Der Bundespräsident betonte, dass das Jubiläum des Frauenwahlrechts ein Anlass zur Freude für alle sei. „Ich wünsche mir an diesem 100. Geburtstag des Frauenwahlrechts, dass die Vertreter meines eigenen Geschlechts klüger geworden sind, und erkennen, dass Frauenrechte auch ihre und damit unsere gemeinsame Sache sind“, sagte Steinmeier.

Elke Voigt nahm zudem an einem Festakt zum 100- jährigen Bestehen des Frauenwahlrechtes von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am 12. November 2018 im Deutschen Historischen Museum Berlin teil. Die Bundeskanzlerin und die Bundesfrauenministerin würdigten vor rund 350 Gästen diejenigen, die für Gleichberechtigung der Geschlechter, das Wahlrecht für Frauen und einen positiven Wandel der Gesellschaft gekämpft haben. Angela Merkel: „ Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Auch wenn das Amt der Kanzlerin durch eine Frau besetzt ist, darf das nicht zur Alibifunktion im Lande werden. Es müssen mehr Frauen in die Parlamente. Dazu müssen wir Frauen nachdrücklich ermuntern.“

Im November 1918 wurde in Deutschland erstmalig das  Frauenwahlrecht beschlossen. Am 19. Januar 1919 konnten Frauen damit zum ersten Mal in Deutschland als Wählerinnen und Gewählte teilnehmen, da an diesem Tag die allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahl zur verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung stattfand. Um auf dieses Ereignis aufmerksam zu machen, hatte die LDS-Gleichstellungsbeauftragte bereits im November 2018 eine öffentliche Diskussionsrunde in Königs Wusterhausen durchgeführt.


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