Pressemitteilung

2022 / 0164
16.06.2022

Open call und Preview zur aquamediale 15

Open call für KünstlerInnen bis zum 15. Juli 2022

2023 findet die 15. Auflage des Spreewälder Kunstfestivals aquamediale statt.
Der Förderverein aquamediale e.V. ist durch den Landkreis Dahme-Spreewald mit der Vorbereitung des Festivals beauftragt und startet ab sofort einen Open Call for Artists. Bewerbungsfrist: 15. Juli 2022. Die Unterlagen sind in der Anlage beigefügt.

Die »aquamediale« ist das Festival für zeitgenössische Kunst im Spreewald und findet im Jahr 2023 vom 3. Juni bis 30. September statt. Veranstalter ist der Landkreis Dahme-Spreewald in Kooperation mit dem Förderverein aquamediale e.V..

Preview zur aquamediale 15 am 30.07.2022 in Goyatz

Samstag, 30.07.2022 ab 17:00 Uhr
Seebühne Goyatz
Dorfplatz, 15913 Goyatz

Das Thema »Unart Natur | Mensch prokontra Natur« ist aus dem Missverhältnis des Menschen im Umgang mit der Natur und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Konflikten entstanden.
Das Kunstfestival aquamediale 15 ruft alle interessierten KünstlerInnen auf, das Thema in einem Projekt zu realisieren.

Die 15. aquamediale verpflichtet sich zur Auseinandersetzung mit den das Klima beeinflussenden Faktoren und untersucht die Auswirkungen einer ungebremsten Konsumwirtschaft auf Mensch und Natur. Sie ruft KünstlerInnen auf, ihre Visionen und die zukünftigen Möglichkeiten im Umgang mit der Natur künstlerisch zu visualisieren.
Als Ergebnis ihrer subjektiven Wahrnehmung werden sie unter dem Thema »Unart Natur | Mensch prokontra Natur« ihre Sichten und Empfindungen als Objekte und Installationen in die Spreeländer Landschaft und zur Diskussion stellen. Das Biosphärenreservat um Schlepzig scheint dem Veranstalter ein idealer Ort, dieses spezielle Thema zu installieren und vom Wasser aus erlebbar zu machen.

Die Grundidee der eingereichten künstlerischen Interventionen sollte mit dem Standort im Biosphärenreservat in Wechselwirkung agieren. Deshalb wird von der Projektleitung im August/September 2022 mit den nach dem Kuratoren-Prinzip ausgewählten KünstlerInnen eine Besichtigung des Standort-Areals ermöglicht und die konkreten Standorte abgestimmt.
Die Veranstalter erwarten von den KünstlerInnen überzeugende Ideen und überraschende Umsetzungen von hoher künstlerischer Qualität. Einschränkungen auf bestimmte Materialien & Kunstgattungen gibt es keine.

Es entstehen künstlerische Objekte & Installation, die:

  • den Einfluss des Menschen in der Natur abbilden
  • die Werte der Gesellschaft mit den Werten in der Natur abgleichen
  • die Verantwortung des Einzelnen aufzeigen
  • die Einflussnahme jedes Menschen als nachhaltigen Konsumenten anregen
  • die Qualität eines Lebens mit der Natur visualisieren

Die Konzept-Idee

Der Aufruf richtet sich an national und international tätige KünstlerInnen jedes Genres. Die Konzept-Idee ist bis zum 15. Juli 2022 mit dem beigefügten Bewerbungsformular digital als pdf oder jpg (300 dpi) beim Kurator unter info@kuenstlerhaus-eisenhammer.de einzureichen.
Bitte achten Sie bei dem Thema schon im Konzept auch auf eine technische Realisierbarkeit für den sensiblen Bereich des Biosphärenreservats.
Der Kurator wählt ca. zehn KünstlerInnen nach dem Kuratorenprinzip aus.

Der Entwurf

Zur Ortsbegehung im August/September 2022 werden die entsprechenden
Verträge zum Entwurf und seiner Umsetzung zwischen den ausgewählten Künstler/innen und dem Landkreis Dahme-Spreewald abgeschlossen. Der Entwurf zur Realisierung mit Größen, Mengen, Kosten & Zeiten wird mit Brutto 1.000 Euro vom Veranstalter honoriert.

Die Umsetzung

Die Verträge für die Umsetzung der Entwürfe werden am 15. Februar 2023 nach der Entwurfskonferenz abgeschlossen. Hierfür wird vom dem Landkreis Dahme-Spreewald eine Summe Brutto 2.000 Euro bereitgestellt. Materialkosten können gesondert in Rechnung gestellt werden.

Die Auswahl der Bewerbungen wird im Sommer verkündet.

Die KünstlerInnen werden im August/September 2022 vom Kurator zu einem Gespräch mit Standortbegehung nach Schlepzig eingeladen, damit die Entwürfe unter dem Aspekt der Optimierung von Inhalt, Form, Standort und technischer Umsetzung erarbeitet werden können.

Der präzisierte Entwurf wird Mitte Februar 2023 in einem Vor-Ort-Termin durch die Künstler/innen präsentiert und vom Kurator bestätigt. Die künstlerische Intervention muss für drei Monate den Witterungsbedingungen entsprechend angepasst und widerstandsfähig sein.

Zur Herstellung des Objekts gewährt der Landkreis Dahme-Spreewald einen Material- und Aufbauhelferkostenzuschuss in Höhe von bis zu Brutto 1.500 Euro. Näheres wird im Honorarvertrag 2023 geregelt.

Reisekosten werden nach vorheriger Absprache mit der Projektleiterin und Belegvorlage mit 20 Cent pro gefahrenen Kilometer (gemäß dem Bundesreisekostengesetz) erstattet. Übernachtungen sind kostenfrei in der Residence und den Arbeitsräumen des Künstlerhauses »Eisenhammer« möglich.
Die begrenzte Kapazität erfordert Absprachen zur Nutzung mit dem Kurator und der Projektleiterin.

Der Aufbau der Installationen ist von März bis Mai 2023 vorgesehen.
Vor-Ort-Arbeiten sind erwünscht. Besonderheit: Das Biosphärenreservat kann nur mit dem Kahn erreicht werden. Es gibt einen Arbeitskahn.

Die Abnahme durch den Förderverein aquamediale e.V. findet am 15. Mai 2023 statt.

Die Eröffnung der 15. aquamediale mit Rahmenprogramm findet am 3. Juni 2023 in Schlepzig statt.

Die ausgewählten und realisierten Arbeiten werden mit insgesamt Brutto 3.000 Euro vom Veranstalter honoriert. Der Förderverein aquamediale e.V. erwirbt das alleinige Verwertungsrecht der Objekte.

Die Arbeiten und die KünstlerInnen werden im Werkkatalog in Bild und Text dokumentiert.

Die Finissage ist am 30. September 2023.

Für den vertraglich geregelten Abbau sind die Künstler/innen verantwortlich.
Abbau ist im Oktober 2023.

Bei Fragen können sich Interessierte gern direkt an die Projektleitung wenden:
Team Förderverein aquamediale e.V. / Frau Meißner, Tel. 0173 51 90 196

Thema der aquamediale 15 und die Bewerbungsunterlagen sind ebenfalls zu finden unter: aquamediale.dahme-spreewald.info

Open Call

Bewerbungsformular


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