Pressemitteilung

2021 / 0221
13.10.2021

COVID-19: 7-Tage-Inzidenz liegt in Dahme-Spreewald seit Tagen über 35

Bekanntgabe der weiterhin durchzuführenden Testpflicht ab 14. Oktober

Im Landkreis Dahme-Spreewald hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle der Atemwegs-erkrankung COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 15 erhöht. Die heutige 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis bei 44,4. Labordiagnostisch bestätigt wurden seit Ausbruch der Pandemie bisher insgesamt 7.664 Corona-Infektionen (kumuliert). Es sind bisher 257 im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus stehende Todesfälle zu beklagen. Derzeit sind im Landkreis 6 Personen mit einer COVID-19-Infektion in stationärer Behandlung.

Aktuelle Corona-Lage im Land Brandenburg:

Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt aktuell bei 0,87. Aktuell befinden sich 24 Personen in intensivmedizinischer Behandlung. Damit sind 2,3 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute landesweit bei 50,5.

Bekanntgabe:

Laut Veröffentlichung des Robert Koch-Institut lag im Landkreis Dahme-Spreewald der Inzidenzwert in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner eingetretenen Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus seit dem 07.102021 ununterbrochen über 35.

  • Donnerstag, 07.10.2021: 39,8
  • Freitag, 08.10.2021: 42,1
  • Samstag, 09.10.2021: 41,5
  • Sonntag, 10.10.2021: 41,5
  • Montag, 11.10.2021: 45,6
  • Dienstag, 12.10.2021: 42,7
  • Mittwoch, 13.10.2021: 44,4

Damit gilt im Landkreis Dahme-Spreewald gem. § 6 Abs. 3 der 3. SARS-CoV-2-UmgV ab dem Tag nach der Bekanntgabe, also ab dem 14. Oktober 2021, weiterhin die Testpflicht entsprechend der genannten Umgangsverordnung. Die Bekanntgabe ist dieser Pressemitteilung beigefügt.

Die Übersicht, wo in welchen kreisangehörigen Kommunen Corona-Schnelltests angeboten werden, aktualisiert der Landkreis fortlaufend auf seiner Webseite www.dahme-spreewald.info.

Seit dem 26. August gilt die Pflicht zum Testnachweis mit dem damals angegeben Inzidenzwert von über 20. Mit der anhaltenden Überschreitung des Inzidenzwertes von 35 bleibt die Testpflicht bestehen. Dies gibt der Landkreis bekannt.

Ausnahmen von der Testpflicht:

Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sowie für vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder. Von der Testpflicht ausgenommen sind außerdem wie bisher Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden. Das gilt auch für den Zeitraum der Ferien. Und natürlich müssen alle Personen, die einen Impf- oder Genesenennachweis haben, keinen Testnachweis vorlegen.

Seit dem 11. Oktober 2021 gibt es nicht mehr die kostenfreien Corona-Schnelltests für alle Bürger. Wer sich nicht impfen lässt und zum Beispiel für einen Restaurantbesuch einen negativen Test braucht, muss diesen selbst bezahlen. Ausnahmen gelten für Personen, die nicht geimpft werden können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt.

Weitere wichtige Regelungen in der Corona-Verordnung

Abstandsgebot und Hygieneregeln:

Jede Person ist weiterhin verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen. Bei Vorliegen von typischen Symptomen oder sonstigen Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus soll grundsätzlich auf physische Kontakte zu anderen Personen verzichtet werden. Jede Person soll außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.

Mund-Nasen-Bedeckung:

Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden. Diese Regelung gilt generell zum Beispiel in Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels, in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. Friseur, Fußpflege, Massage), es sei denn, die Art der Dienstleistung lässt das Tragen einer Maske nicht zu (z.B. Bartrasur oder Gesichtskosmetik).

Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind wie bisher unter freiem Himmel mit bis zu 100 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 gleichzeitig anwesenden Gästen erlaubt. Geimpfte und Genesene zählen hier nicht mit.

Bekanntgabe gemäß § 6 Abs. 3 der 3. SARS-CoV-2-UmgV


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