Pressemitteilung

2020 / 0172
29.07.2020

Dahme-Spreewald bricht erneut Rekord bei Stadtradeln-Aktion 2020

301 Teilnehmer holen mit 62.546 Kilometern für den Landkreis Platz 1 in Brandenburg

Die bundesweite Aktion „Stadtradeln“ ist für 2020 beendet und nun stehen auch die überregionalen Ergebnisse offiziell fest. Für den Landkreis Dahme-Spreewald kann sich das Ergebnis sehen lassen: Insgesamt haben sich 301 Radler in 32 Teams beteiligt und zusammen exakt 62.546 Kilometer erradelt. Damit sind im dreiwöchigen Wettbewerbszeitraum rund 9.200 Kilogramm CO2 eingespart worden. Im bundesweiten Ranking der 1.407 teilnehmenden Kommunen landete der Dahme-Spreewald-Kreis auf dem respektablen Platz 242, brandenburgweit auf dem ersten Platz.

Das diesjährige Ergebnis übertrifft den Vorjahresrekord von 36.079 Fahrkilometern nochmals bei Weitem. Mit dieser deutlichen Steigerung an Kilometern und soliden Beteiligung vieler Radfahrteams war die vierte Teilnahme des Landkreises ein voller Erfolg.

Nach den ergebnisreichen Teilnahmen 2017, 2018 und 2019 hatte sich der Dahme-Spreewald-Kreis auch in diesem Jahr wieder an der bundesweiten Kampagne „Stadtradeln“ beteiligt – abermals in Zusammenarbeit mit den Städten Luckau und Lübben. Zwischen dem 6. und 26. Juni 2020 konnten alle, die im Landkreis Dahme-Spreewald wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, für den Klimaschutz und die Förderung des Radverkehrs in die Pedalen treten.

Auf eine Auftaktveranstaltung mit einer gemeinsamen Radtour musste aufgrund der aktuellen Corona-Lage verzichtet werden. Trotzdem wurde das Fahrrad zur diesjährigen Aktion deutlich mehr genutzt. Das Spitzenteam in Dahme-Spreewald war in diesem Jahr das „Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY“ aus Zeuthen − dort haben 58 aktiv Radelnde zusammen 13.316 Kilometer erradelt. Die beste Einzelleistung wurde mit 1.367 Kilometern erzielt.

Die abermalige Steigerung der geradelten Kilometer ist ein positives Signal für unseren fahrradfreundlichen Landkreis. Allen Teilnehmenden gelten ein großes Lob und mein herzlicher Dank. Nicht zuletzt auch dafür, dass durch die mit der Aktion verbundene CO2-Einsparung ein regionaler Beitrag zum Klimaschutz geleistet wurde“, sagt Dahme-Spreewalds Verkehrs- und Umweltdezernentin Heike Zettwitz. Sie hofft, dass das diesjährige Rekordergebnis auch ein Ansporn für die Beteiligung am „Stadtradeln“ im kommenden Jahr sein wird und der Wettbewerb dann nicht mehr unter dem Zeichen der Coronakrise stattfinden muss.

Hintergrund
Seit 2008 wird das Projekt des Klima-Bündnisses zur Förderung des Radverkehrs von vielen Kommunen unterstützt. In diesem Jahr sind 1.407 Kommunen aus ganz Deutschland angetreten − ein deutliches Zeichen für alternative Mobilität. Die jährliche Kampagne soll Bürger für das Radfahren im Alltag sensibilisieren und das Thema Fahrradnutzung stärker in den Fokus rücken. Mit diesem Engagement ist natürlich auch der Wunsch nach Radverkehrsförderung verbunden. Weitere Infos unter www.stadtradeln.de


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