Pressemitteilung

2007 / 0067
11.05.2007

Größstes Brückenbauwerk im LDS ist fertig

Größtes Brückenbauwerk im LDS ist fertig

Pünktlich zum Saisonstart der Region Dahme-Spreewald ist das bisher größte Brückenbauwerk im Landkreis Dahme-Spreewald fertig gestellt.
Am 28. April 2007 gaben Vizelandrat Stephan Loge und die Ortsbürgermeisterinnen Sigrid Nitsche und Gerlinde Haake mit dem symbolischen Banddurchschneiden die neue Brücke bei Dolgenbrodt in der Gemeinde Heidesee für Radfahrer und Fußgänger frei. Bei herrlichem Sonnenschein kamen viele Zuschauer und Radfahrer, die an diesem Tag in den „Brandenburger Fahrradfrühling“ starteten zur Brückeneinweihung.

Die beeindruckende Pylonbrücke mit asymmetrischen Schrägseilen überquert die Dahme zwischen Dolgenbrodt und Friedrichsbauhof und ist ein architektonischer Blickfang auf dem Dahme-Radweg. „Mit dieser Rad- und Gehwegbrücke haben wir ein sehr wichtiges Verbindungselement zwischen Berlin, dem Spreewald bis hin zur Flämingskate in Kümmritz an der Grenze zu Teltow-Fläming realisiert“ betonte Baudezernent Loge. Auch die Planer sind stolz auf den Brückenneubau, der nicht nur für den Landkreis Dahme-Spreewald, sondern für ganz Brandenburg beeindruckend sei. „Endlich haben wir unsere Verbindung nach Prieros und Gussow“, freute sich Ortsbürgermeisterin Gerlinde Haake aus Dolgenbrodt.

Das Pylonfundament besteht aus zwei quadratischen Sockeln und einer 1 Meter starken Pfahlkopfplatte. Acht Bohrpfähle mit einem Durchmesser von je 90 Zentimetern ragen 9 Meter tief in die Erde, um die Brückenkonstruktion zu halten. Der 21 Meter hohe Pylon wurde am 16. Januar 2007 aufgestellt. Die Bauarbeiten liefen fristgerecht nach Zeitplan, wofür Ortsbürgermeisterin Sigrid Nitsche aus Gussow sich mit Blumen bei den Planern, den beteiligten Baufirmen und dem Kreis bedankte.
Die Brücke ist 210 Meter lang und 2,60 Meter breit. An beiden Seiten der Brücke schließen sich Radwege an, die insgesamt eine Länge von 857 Metern haben.
Für die Brücke wurden 1,4 Mio Euro investiert. Die Radwegeanschlüsse kosteten 85.500 Euro. Davon flossen 467.500 Euro aus der Kreiskasse. 70 % der Gesamtsumme sind Fördermittel des Landes und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.



nach oben