Aktuelles - Landkreis Dahme-Spreewald

2019 / 0019
25.01.2019

Landkreis bildet Erzieher und Sozialassistenten ab neuem Schuljahr aus

Bildungsministerium genehmigt Berufsausbildung am OSZ Königs Wusterhausen

Der Weg für ein neues Ausbildungsangebot im Bereich der Kinderbetreuung des Landkreises Dahme-Spreewald ist nun frei. Brandenburgs Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat vor wenigen Tagen grünes Licht für zwei Bildungsgänge der Erzieherausbildung am Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald (OSZ) gegeben. Damit werden jetzt eine neue Berufsfachschule Sozialwesen und eine Fachschule Sozialpädagogik am OSZ-Standort in Königs Wusterhausen zum Schuljahr 2019/20 eingerichtet. Der Landkreis kann so mit Schuljahresbeginn im August erstmals die zweijährige Ausbildung zum Sozialassistenten und dreijährige Ausbildung zum Erzieher anbieten. Für den Ausbildungsstart hatte sich der Kreistag Dahme-Spreewald im Dezember mit einem positiven Votum ausgesprochen.

Bewerbungen für zunächst jeweils eine Klasse pro Bildungsgang können noch bis zum 22. Februar 2019 an das Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald (Brückenstraße 40 in 15711 Königs Wusterhausen) gerichtet werden. Spätere Bewerbungen werden nur nach Maßgabe noch freier Plätze berücksichtigt. „Das OSZ informiert im Rahmen eines Tages der offenen Tür am kommenden Samstag, 26. Januar 2019, von 09:30 bis 12 Uhr am Standort Lübben über die neue Berufsfachschule Sozialwesen und Fachschule Sozialpädagogik sowie alle beruflichen und weiterführenden Bildungsgänge“, erklärt Klaus-Ulrich Tölpe, Leiter des Oberstufenzentrums Dahme-Spreewald. Interessierte Schüler und Eltern können ihre Fragen zum Thema direkt an die OSZ-Mitarbeiter richten.

LDS-Schuldezernentin Susanne Rieckhof begrüßt, dass mit der Genehmigung des Potsdamer Bildungsministeriums nun alle Voraussetzungen für die Etablierung der berufsbegleitenden Erzieherausbildung geschaffen sind: „Wir schaffen damit ein attraktives Angebot für neue Fachkräfte in der Kinderbetreuung, die in den Kommunen unseres Kreises künftig mehr denn je benötigt werden. Der große Vorteil der Teilzeitausbildung besteht darin, dass die jungen Menschen unmittelbar der Einrichtung zur Verfügung stehen und Geld verdienen können“.

Für die Fachschule Sozialpädagogik wird neben dem Vollzeit- auch das Teilzeitmodell angeboten, weil die Fachschüler hierbei direkt in der Kita, Krippe oder dem Hort angestellt wären und dort praktische Erfahrung sammeln. Der theoretische Lernstoff wird anteilig zur Arbeitswoche im OSZ vermittelt. In der Ausbildungszeit beziehen die Fachschüler Gehalt, zahlen kein Schulgeld und stehen sofort als Mitarbeiter zur Verfügung. Eine verbindliche Abfrage des kreislichen Schulverwaltungsamtes bei den Trägern von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Vorjahr hatte die wachsende Nachfrage an Personal bereits bestätigt.


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