Pressemitteilung

2014 / 0272
19.11.2014

Neue Reglungen für Kaminöfen und Holzheizkessel

Ausnahmeanträge können im Bauordnungsamt eingereicht werden

Seit dem 22. März 2010 gelten neue Regelungen für Kaminofen und Holzheizkessel. An diesem Tag trat die novellierte Fassung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. Bundesimmissionsschutzverordnung) in Kraft.

Die Verordnung regelt die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von so genannten Kleinfeuerungsanlagen. Dazu zählen Öl- und Gasheizkessel privater Haushalte ebenso wie Kamin- und Kachelofen sowie Pellet- und Scheitholzkessel. Aber auch kleine Anlagen in Industrie und im Gewerbe fallen unter die Verordnung. Heizkessel aus der Produktion der DDR (zum Beispiel GK 21, K-30, GK-20 Forsterkessel), die vor dem 21.12.1994 errichtet worden sind, müssen ab dem 1. Januar 2015 unter anderem einen Emissionsgrenzwert für die staubförmigen Emissionen im Abgas von 0,09 g/m³ und für die Emissionen an Kohlenstoffmonoxid einen Grenzwert von Kohlenmonoxid von 1,0 g/m³ einhalten. Vorrausichtlich werden diese Heizanlagen die Anforderungen nach der 1. BImSchV nicht erfüllen. In Ausnahmefällen kann eine Genehmigung für den befristeten Weiterbetrieb der Feuerungsanlage durch das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald erteilt werden. Hierzu sind auf der Homepage des Landkreises Dahme-Spreewald sowohl weiterführende Informationen sowie Links als auch der für den Ausnahmeantrag erforderliche Vordruck bereitgestellt. Sowohl die Erteilung der Ausnahmegenehmigung ist gebührenpflichtig als auch eine abschlägige Entscheidung. Weitergehende Fragen wird gerne der zuständige Schornsteinfeger beantworten, bei dem die entsprechenden Vordrucke ebenfalls erhältlich sind.


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