Coronavirus COVID-19 (SARS-CoV-2)

Stand: Sonntag, 05.04.2020

Videostatement Landrat Stephan Loge zur aktuellen Lage

Statement des Landrates Stephan Loge zur aktuellen Lage (02. April 2020)

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich weltweit in immer mehr Ländern aus. Das Robert Koch-Institut schätzt die aktuelle Gefährdungslage durch die als COVID-19 bezeichnete Atemwegserkrankung in Deutschland mittlerweile als „hoch“ ein. Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle bestätigt worden. Auch im Landkreis Dahme-Spreewald gab es bisher etliche Verdachtsfälle. Von allen ausgewerteten Proben sind bisher 117 Infektionen als positiv bestätigt worden. Davon werden vier Personen stationär behandelt. 14 Infektionsfälle sind inzwischen genesen. Zwei Erkrankte sind verstorben.

Bürgertelefon

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt ein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet.

Hotline des Landkreises Dahme-Spreewald:
Tel. 03375 26-2146
(Montag - Sonntag 08:00 bis 16:00 Uhr)

Hotline des Landes Brandenburg:
Tel. 0331 866 5050 (Mo.-Fr. 09:00 - 19:00 Uhr)
corona.brandenburg.de; buergeranfragen-corona@brandenburg.de

Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG):
Tel. 030 346465-100 (Mo.-Do. 08:00 - 18:00 Uhr, Fr. 08:00 - 12:00 Uhr)

Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD):
Tel. 0800 0117722 (Mo.-Fr. 08:00 - 22:00 Uhr, Sa. 08:00 - 18:00 Uhr)

Coronavirus Fiebersprechstunden

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice wie folgt erreichbar:
Fax: 030 3406066
E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung
Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue "Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus". Grundsätzlich wird mit dieser Landesverordnung jeder im öffentlichen Raum angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind durch die Landesregierung Ende März nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden.

Presseinformationen des Landkreises

Miteinander & Füreinander: Freiwillige Hilfsangebote
Der Landkreis möchte die vielfältigen Hilfsangebote der Bürgerinnen und Bürger in Dahme-Spreewald in der derzeitigen Corona-Krise bündeln und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen. Einkaufshelfer, Mundschutz-Näherinnen oder Seelsorger beweisen mit ihrem freiwilligen Engagement in dieser schwierigen Zeit viel Herz. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Schließung von Kitas und Schulen
Der Landkreis hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die ein von der Brandenburgischen Landesregierung angewiesenes Verbot zum Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften regelt. Damit sind bis einschließlich 19. April 2020 an allen Schulen die reguläre Unterrichtserteilung sowie der Betrieb von Kitas untersagt. Weitere Informationen zur Notbetreuung auch mit der ausgeweiteten „Ein-Elternregelung“  und dem Antragsformular finden Sie hier.

Informationen für Unternehmen im LDS
Für grundlegende Fragen steht Ihnen das Team der Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 03375 5238-0 zur Verfügung.

Fragen und Antworten

Der wichtigste Übertragungsweg für das Coronavirus ist die Tröpfcheninfektion. Dabei werden die Coronaviren durch infizierte Menschen über Tröpfchen in die Luft abgegeben und durch nicht infizierte Menschen eingeatmet.

Typische Symptome sind hohes Fieber und trockener Husten. Zu den untypischen Beschwerden zählen Schnupfen und Halskratzen. In Anbetracht der Grippesaison ist es für den Laien fast unmöglich, eine „Selbstdiagnose" zu stellen. Daher sollten insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislichen Erkrankungsfall hatten, nach Reiserückkehr mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung setzen.

Wer den Verdacht hat, erkrankt zu sein, sollte nicht unangemeldet in eine hausärztliche Sprechstunde gehen. Dort könnte er möglicherweise weitere Menschen anstecken. Es ist ratsam beim Hausarzt oder auch beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anzurufen. Die Ärzte werden gezielt nach Symptomen fragen und den Betroffenen ggf. nach der offiziellen Sprechstunde in die Praxis bestellen. Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung auf andere zu vermeiden.

Rufen Sie Ihren Hausarzt an. Suchen Sie nicht die Praxis auf! Klären Sie mit ihm telefonisch, ob eine Coronavirus-Erkrankung infrage kommt. Teilen Sie mit, wo genau Sie in den letzten 14 Tagen waren. Der Hausarzt wird bei Ihnen eine weitere erforderliche Diagnostik und Therapie durchführen.

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat seit dem 27.02.2020 für Bürgerfragen rund um das neuartige Coronavirus ein zentrales Infotelefon eingerichtet.Die Bürgerhotline ist unter der Rufnummer 03375/262146 von montags bis sonntags von 08.00 bis 18.00 Uhr zu erreichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren hier zu allen Fragen rund um das Virus. Nachfragen können auch per E-Mail an das Gesundheitsamt des Landkreises gerichtet werden. Die E-Mailadresse lautet: gesundheitsamt(at)dahme-spreewald.de

Daten aus China zufolge gehören Menschen über 60 Jahre und Menschen mit Grunderkrankungen, zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen (siehe auch Informationen zu Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf) zur Risikogruppe, schwer zu erkranken. Die meisten Todesfälle traten in China bei den über 80-Jährigen auf, Männer waren häufiger betroffen als Frauen.

Weitere Antworten des Gesundheitsamtes Dahme-Spreewald auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie im FAQ-Katalog.

Allgemeine Hinweise

Bürgerinnen und Bürger, die einschlägige Grippe-Symptome sowie Fieber oder trockenen Husten haben, die keiner stationären Versorgung bedürfen, sollen weder eine Arztpraxis noch die Notaufnahme eines Klinikums unmittelbar aufsuchen.

Das Gesundheitsamt weist drauf hin, dass Patienten mit den Symptomen sich zunächst richtigerweise telefonisch bei ihrem Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 melden sollten. Am Telefon wird die Symptomatik geklärt und bei Bedarf alles weitere veranlasst.

Erst einmal zu Hause bleiben: Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung zu vermeiden.

Schutz vor Ansteckung

Als Basisschutzmaßnahmen sind eine gute Händehygiene sowie Husten- und Nies-Etikette sinnvoll. In Anbetracht der Grippewelle sind die nachfolgenden Maßnahmen generell angeraten


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