Abmarkung

Grenzpunkte einer festgestellten Abmarkungoder als festgestellt geltenden Grenze sind in der Örtlichkeit durch Grenzzeichen dauerhaft und sichtbar zu kennzeichnen. Die Grenzzeichen sind zu widmen (Abmarkung). Die Abmarkung dient also dazu, Klarheit über den Grenzverlauf einer festgestellten oder als festgestellt geltenden Grenze zu schaffen und den Grenzverlauf in der Örtlichkeit sichtbar zu machen. In der Regel erfolgt die Abmarkung im Zuge einer Grenzfeststellung, kann jedoch für bereits festgestellte oder als festgestellt geltende Grenzen als eigenständiger Antrag ausgeführt werden.

Im Anschluss an die örtlichen Arbeiten wird eine Niederschrift über die Abmarkung als öffentliche Urkunde angefertigt, in welcher der Beurkundende das Ergebnis der Abmarkung niederlegt.

Antragsberechtigte

  • Eigentümerinnen und Eigentümer
  • Inhaberinnen und Inhaber grundstücksgleicher Rechte
  • Erwerberinnen und Erwerber mit Vollmacht der zuvor Genannten

Gebühren

  • gemäß Gebührenordnung für das amtliche Vermessungswesen im Land Brandenburg (Vermessungsgebührenordnung – VermGebO) vom 16.09.2011 zuletzt geändert am 19.07.2013
  • Ein Sockelbetrag sowie die vom Bodenwert abhängigen Kosten je Meter anrechenbare Grenzlänge bilden die wesentlichen Abrechnungselemente für die örtliche Vermessung. Hinzu kommen die Kosten für die Bereitstellung der Vermessungsunterlagen und die Gebühren für die Übernahme in das Liegenschaftskataster.
  • Auf die Vermessungskosten wird eine Ermäßigung von 10% gegenüber einer Grenzfeststellung gewährt.

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