Berufliches Rehabilitierungsgesetz, Ausgleichsleistungen

Mit dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz (BerRehaG) wird den im Berufsleben politisch Verfolgten ein Weg eröffnet, sich vom Makel persönlicher Diskriminierung zu befreien und soziale Ausgleichleistungen in Anspruch zu nehmen.
Ausgleichleistungen kann erhalten, wer im Beitrittsgebiet durch rechtsstaatswidrige bzw. der politischen Verfolgung dienenden Eingriffe in den Beruf oder ein berufsbezogenes Ausbildungsverhältnis erheblich benachteiligt worden ist.
Voraussetzung ist ein vorheriges Rehabilitierungsverfahren. Zuständig dafür ist die Rehabilitierungsbehörde des Landes, von dessen gebiet die Verfolgungsmaßnahmen zu DDR-Zeiten ausgegangen ist.

Benötigte Unterlagen für die Antragstellung

  • Antrag auf Leistungsgewährung
  • Rehabilitierungsbescheinigung der zuständigen Rehabilitierungsbehörde
  • Einkommensnachweise
  • Nachweis über die Kosten der Unterkunft

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