Aktuelles zum Coronavirus SARS-CoV-2

Corona Update 20.01.2021

Stand: Mittwoch, 20.01.2021

Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und Hinweise der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald zum Thema Coronavirus (SARS-CoV-2).

Aktuelle Fallzahlen LDS
bestätigte Infektionen 4105
Veränderung zum Vortag +56
Todesfälle 129
genesen 3553
aktuell infizierte Personen 423
davon in stationärer Behandlung 76
davon in häuslicher Isolation 347
7-Tage-Inzidenz 194,9

Bürgertelefon

Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht eine Corona-Hotline für Bürgeranfragen unter der Telefonnummer 03375 26-2146. Diese ist täglich in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Hotline des Landes Brandenburg:
Tel. 0331 866 5050 (Mo.-Fr. 09:00 - 17:00 Uhr)
corona.brandenburg.de; buergeranfragen-corona@brandenburg.de

Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG):
Tel. 030 346465-100 (Mo.-Do. 08:00 - 18:00 Uhr, Fr. 08:00 - 12:00 Uhr)

Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD):
Tel. 0800 0117722 (Mo.-Fr. 08:00 - 18:00 Uhr, Sa. 08:00 - 16:00 Uhr)

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice wie folgt erreichbar: Fax: 030 3406066, E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung
Die Landesregierung hat am 8. Januar die Vierte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Der bestehende Lockdown wird bis vorerst 31. Januar verlängert. Die Reduzierung von Kontakten steht weiter im Mittelpunkt. Für touristische Ausflüge wurden allgemeine Bewegungseinschränkungen in Landkreisen und kreisfreien Städten festgelegt. Indoor-Sport wird grundsätzlich untersagt. Die Nutzung von Kantinen wird eingeschränkt. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung wurde aufgehoben. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Die Eindämmungsverordnung finden Sie auch auf dem Portal Landesrecht Brandenburg.

  • Allgemeinverfügung des Landkreises Dahme-Spreewald über die erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Kitas und Schulen
Seit 4. Januar findet nur noch Distanzunterricht statt. Dies gilt nicht für Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung", Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Ab dem 18. Januar soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt.
Geöffnet bleiben Krippe, Kindergarten, Kindertagespflegestellen und sonstige Angebote im vorschulischen Bereich.
Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt. Die Öffnungen der Horte sind an die Regelungen im schulischen Bereich angepasst worden.

Einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind, Kinder, deren beide Personensorgeberechtigten in nachfolgenden kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind sowie ab dem 18. Januar Kinder von Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann:

  • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, den stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
  • als Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung oder als Lehrkraft in der Notbetreuung,
  • zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr und bei der Bundeswehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • der Rechtspflege und Steuerrechtspflege,
  • im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen,
  • der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation,
  • die Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  • der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft,
  • als Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  • der Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  • in der Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
  • in freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige,
  • in Bestattungsunternehmen.

Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht auch für Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.

Um einen dieser Notbetreuungsplätze zu erhalten, ist es zwingend erforderlich, das entsprechende Antragsformular vom Arbeitgeber quittieren zu lassen und bei der Kommunalverwaltung der zuständigen Stadt, Gemeinde beziehungsweise dem Amt vorzulegen.

Das Land Brandenburg finanziert im Rahmen seiner COVID-19-Teststrategie in den Monaten Dezember 2020 und Januar 2021 für die Beschäftigen in Schulen und Kitas zwei weitere Testmöglichkeiten. Erforderlich für die Testung und Abrechnung über die KVBB ist ein über den Arbeitgeber zuvor ausgehändigter Berechtigungsschein. Hier finden Sie von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) die aktuelle Übersicht der Ärzte, die Corona-Tests bei Personal von Kitas und Schulen durchführen:

SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung
Das Kabinett des Landes Brandenburg hat am 12. Januar eine neue Quarantäneverordnung beschlossen. Einreisende und Reiserückkehrer aus ausländischen Corona-Risikogebieten müssen sich ab sofort auf das Coronavirus testen lassen. Dazu gehört auch Polen. Die Testpflicht ergänzt dabei die zehntägige Quarantäne, die Einreisende und Reiserückkehrer weiterhin nach ihrer Ankunft in Deutschland einzuhalten haben. Ausnahmen bestehen jedoch z.B. für berufsbedingte Grenzpendler oder den Besuch von engen Familienangehörigen. Die neue Verordnung gilt ab 14. Januar und zunächst bis 1. Februar. 
Die Quarantäneverordnung finden Sie auch auf dem Portal Landesrecht Brandenburg.

Umsetzung Nationale Impfstrategie COVID-19 Land Brandenburg

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg sind unter https://brandenburg-impft.de veröffentlicht.

Aktuelle Presseinformationen des Landkreises

Alle Presseinformationen finden Sie hier.

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen (nach §§ 56 ff. IfSG)
Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie.
Sie haben Fragen zum IfSG? Sie wollen wissen, ob Sie eine Entschädigung erhalten und wie Sie einen Antrag dafür stellen können? Informationen und Anträge dazu finden Sie ab sofort auf dem ländergemeinsamen Online-Portal unter https://ifsg-online.de.

Jugendamt weist auf Kinderschutz-Hotline hin/Schutz vor Gewalt gegen Frauen
Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise rufen Dahme-Spreewalds Jugendamt und Gleichstellungsbeauftragte zu erhöhter Wachsamkeit für die Sicherung des Kindeswohls sowie zum Schutz vor häuslicher Gewalt gegen Frauen auf. Weitere Infos und entsprechende Rufnummern zu Hotlines finden Sie hier.

Miteinander & Füreinander: Freiwillige Hilfsangebote
Der Landkreis möchte die vielfältigen Hilfsangebote der Bürgerinnen und Bürger in Dahme-Spreewald in der derzeitigen Corona-Krise bündeln und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen. Einkaufshelfer, Mundschutz-Näherinnen oder Seelsorger beweisen mit ihrem freiwilligen Engagement in dieser schwierigen Zeit viel Herz. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Informationen für Unternehmen im LDS
Für grundlegende Fragen steht Ihnen das Team der Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 03375 5238-0 zur Verfügung.

Fragen und Antworten zur 15-Kilometer-Regel für Corona-Hotspots

Sobald auf dem Corona-Dashboard des Landes Brandenburg (https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/)in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der sogenannte 7-Tages-Inzidenzwert über die Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner/innen steigt und die zuständige Behörde die Überschreitung in geeigneter Weise öffentlich bekanntgegeben hat, ist für die Einwohnerinnen und Einwohner des betreffenden Landkreises oder der betreffenden kreisfreien Stadt ab dem Tag der Bekanntgabe der Aufenthalt im öffentlichen Raum zur Ausübung von Sport sowie zur Bewegung an der frischen Luft (einschließlich tagestouristische Ausflüge) nur bis zu einem Umkreis von 15 Kilometern der betreffenden Landkreis- oder Stadtgrenze gestattet.

Die zuständige Behörde ist der jeweilige Landkreis oder die jeweilige kreisfreie Stadt. Sie muss die Überschreitung öffentlich bekanntgeben, zum Beispiel durch eine Veröffentlichung auf der Internetseite des Landkreises / der kreisfreien Stadt.

Der Bewegungsradius gilt dann für alle Einwohnerinnen und Einwohner, die in diesem Landkreis oder dieser kreisfreien Stadt wohnen, also dort ihren Wohnsitz haben.

Die 15-Kilometer-Regel gilt ab dem Tag, an dem die zuständige Behörde die Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes über die Marke von 200 öffentlich bekanntgegeben hat. Ab diesem Tag gilt sie dann mindestens für fünf Tage.

Zum Beispiel: Hat die zuständige Behörde an einem Montag die Überschreitungauf ihrer Internetseite bekanntgegeben, gilt die 15-Kilometer-Regel zunächst bis einschließlich Freitag (Montag bis Freitag = 5 Tage). Dabei spielt es keine Rolle, ob in diesem Gesamtzeitraum von fünf Tagen der 7-Tages-Inzidenzwert für einen oder mehrere Tage unter den Wert von 200 rutscht. Sollte - in diesem Beispiel - am Freitag der 7-Tages-Inzidenzwert immer noch über der Marke von 200 liegen, dann gilt die 15-Kilometer-Regelsolange weiter, wie die 7-Tages-Inzidenzwert über 200 liegt. Fällt der Wert unter 200, endet die Maßnahme.

Die Fahrt zum Arbeitsplatz, Arztbesuche, Einkäufe oder der Besuch von Verwandten und Partner/innen sind triftige Gründe, aus denen man weiterals 15 Kilometer fahren darf. Das alles ist selbstverständlich weiterhin erlaubt.

Es gibt kein Einreiseverbot in Landkreise bzw. kreisfreie Städte, die eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner/innenhaben.

Aber es gibt den dringenden Appell an alle, auf Besuche oder touristische Tagesausflüge in solchen Corona-Hotspots zu verzichten. Für alle gilt jetzt: Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause.

Grundsätzlich ja. Aber aktuell gilt in ganz Brandenburg: Private Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen beiden Haushalten). Das gilt für Zusammenkünfte sowohl im privaten Wohnraum und Garten als auch in öffentlichen oder angemieteten Räumen.

Es ist momentan besonders wichtig, Kontakte zu vermeiden.

Ja. Der Landesbetrieb Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) hat eine interaktive Karte erstellt: https://bb-viewer.geobasis-bb.de/ (rechts im Menü "Kartenebenen" auf den untersten Menüpunkt"Corona: 15-Kilometer-Grenze" klicken).

Allgemeine Hinweise

Bürgerinnen und Bürger, die einschlägige Grippe-Symptome sowie Fieber oder trockenen Husten haben, die keiner stationären Versorgung bedürfen, sollen weder eine Arztpraxis noch die Notaufnahme eines Klinikums unmittelbar aufsuchen.

Das Gesundheitsamt weist drauf hin, dass Patienten mit den Symptomen sich zunächst richtigerweise telefonisch bei ihrem Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 melden sollten. Am Telefon wird die Symptomatik geklärt und bei Bedarf alles weitere veranlasst.

Erst einmal zu Hause bleiben: Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung zu vermeiden.

Schutz vor Ansteckung

Als Basisschutzmaßnahmen sind eine gute Händehygiene sowie Husten- und Nies-Etikette sinnvoll. In Anbetracht der Grippewelle sind die nachfolgenden Maßnahmen generell angeraten


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