Aktuelles zum Coronavirus SARS-CoV-2

Corona Update 09.04.2021

Stand: Sonntag, 11.04.2021

Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und Hinweise der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald zum Thema Coronavirus (SARS-CoV-2).

Bürgertests
Die neue Coronavirus-Testverordnung ist mit Wirkung vom 08. März 2021 in Kraft getreten. Sie räumt Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche den Anspruch auf einen Antigen-Schnelltest für SARS-CoV-2 ein. Auf die neue Rechtslage hat der Landkreis Dahme-Spreewald reagiert und mit dem Corona-Krisenstab die organisatorische Schaffung erster Testmöglichkeiten angeschoben. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aktuelle Fallzahlen LDS laut Dashboard LAVG
bestätigte Infektionen 6.044
Veränderung zum Vortag +12
Todesfälle 226
Genesene 5.466
aktuell infizierte Personen 352
davon in stationärer Behandlung -
7-Tage-Inzidenz 82,6
(Die Abweichungen zwischen den Fallzahlen des LAVG und derer des Landkreises Dahme-Spreewald zu den einzelnen Kommunen beruhen auf dem Meldeverzug und auf Abweichungen bei der Datenübermittlung und Datenerfassung. Die Fallzahlen der einzelnen Kommunen bilden kein eindeutiges Bild zum Infektionsgeschehen der einzelnen Kommunen ab, da beispielsweise Pflegeeinrichtungen einen Hotspot darstellen und erhöhte Fallzahlen aufweisen.)

Bürgertelefon

Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht eine Corona-Hotline für Bürgeranfragen unter der Telefonnummer 03375 26-2146. Diese ist täglich in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Hotline des Landes Brandenburg:
Tel. 0331 866 5050 (Mo.-Fr. 09:00 - 17:00 Uhr)
corona.brandenburg.de; buergeranfragen-corona@brandenburg.de

Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG):
Tel. 030 346465-100 (Mo.-Do. 08:00 - 18:00 Uhr, Fr. 08:00 - 12:00 Uhr)

Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD):
Tel. 0800 0117722 (Mo.-Fr. 08:00 - 18:00 Uhr, Sa. 08:00 - 16:00 Uhr)

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice wie folgt erreichbar: Fax: 030 3406066, E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung
Die Landesregierung Brandenburg hat am 30. März die Siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung angepasst. Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 18. April. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Die Eindämmungsverordnung finden Sie auch auf dem Portal Landesrecht Brandenburg.

  • Allgemeinverfügung des Landkreises Dahme-Spreewald über die erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Kitas und Schulen
Der Unterricht in den Klassen 1 bis 6 in der Primarstufe erfolgt im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. 
Alle Angebote der Kindertagesbetreuung für Kinder im Vorschulalter sind grundsätzlich geöffnet: Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote.

Einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind, Kinder, deren beide Personensorgeberechtigten in nachfolgenden kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind sowie Kinder von Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann:

  • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, den stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
  • als Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung oder als Lehrkraft in der Notbetreuung,
  • zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr und bei der Bundeswehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • der Rechtspflege und Steuerrechtspflege,
  • im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen,
  • der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation,
  • die Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  • der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft,
  • als Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  • der Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  • in der Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
  • in freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige,
  • in Bestattungsunternehmen.

Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht auch für Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.

Um einen dieser Notbetreuungsplätze zu erhalten, ist es zwingend erforderlich, das entsprechende Antragsformular vom Arbeitgeber quittieren zu lassen und bei der Kommunalverwaltung der zuständigen Stadt, Gemeinde beziehungsweise dem Amt vorzulegen.

Das Land Brandenburg wird in den Monaten Februar bis April 2021 für die Beschäftigten in den Schulen insgesamt fünf weitere Testmöglichkeiten finanzieren. Der Starttermin ist am 15. Februar 2021. Ein entsprechender Nachtrag zum bestehenden Vertrag ist mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) geschlossen worden. Dabei werden weiterhin grundsätzlich eine Antigen-Testung mittels sog. Schnelltests durchgeführt wird.

Nur im Falle eines positiven Ergebnisses der Antigen-Testung wird zur weiteren Abklärung zusätzlich noch eine PCR-Testung durchgeführt. Ein PCR-Test kann im Ausnahmefall auch durchgeführt werden, wenn ein Antigen-Test zum Zeitpunkt der Testung nicht verfügbar ist.

Erforderlich für die Testungen und die Abrechnung über die KVBB ist, dass die Beschäftigten von Ihren Arbeitgebern einen Berechtigungsschein erhalten, den sie bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt vorlegen.

Neu ist, dass die Testungen nicht mehr in festgelegten Zeiträumen vorgenommen werden müssen. Zu beachten ist aber, dass zwischen zwei Testungen im Testzeitraum 15.02.-30.04.2021 ein Zeitraum von 7 Tagen liegen muss.

Hier finden Sie von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) die aktuelle Übersicht der Ärzte, die Corona-Tests bei Personal von Kitas und Schulen durchführen:

Informationen für Einreisende/Rückreisende (SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung)
Was Sie bei einem Aufenthalt im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Formular für die Einreise aus Risikogebieten - Deutsch/Englisch

Formular für die Einreise aus Risikogebieten - Deutsch/Polnisch

Umsetzung Nationale Impfstrategie COVID-19 Land Brandenburg

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg sind unter https://brandenburg-impft.de veröffentlicht.

Aktuelle Presseinformationen des Landkreises

Alle Presseinformationen finden Sie hier.

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen (nach §§ 56 ff. IfSG)
Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie.
Sie haben Fragen zum IfSG? Sie wollen wissen, ob Sie eine Entschädigung erhalten und wie Sie einen Antrag dafür stellen können? Informationen und Anträge dazu finden Sie ab sofort auf dem ländergemeinsamen Online-Portal unter https://ifsg-online.de.

Jugendamt weist auf Kinderschutz-Hotline hin/Schutz vor Gewalt gegen Frauen
Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise rufen Dahme-Spreewalds Jugendamt und Gleichstellungsbeauftragte zu erhöhter Wachsamkeit für die Sicherung des Kindeswohls sowie zum Schutz vor häuslicher Gewalt gegen Frauen auf. Weitere Infos und entsprechende Rufnummern zu Hotlines finden Sie hier.

Miteinander & Füreinander: Freiwillige Hilfsangebote
Der Landkreis möchte die vielfältigen Hilfsangebote der Bürgerinnen und Bürger in Dahme-Spreewald in der derzeitigen Corona-Krise bündeln und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen. Einkaufshelfer, Mundschutz-Näherinnen oder Seelsorger beweisen mit ihrem freiwilligen Engagement in dieser schwierigen Zeit viel Herz. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Informationen für Unternehmen im LDS
Für grundlegende Fragen steht Ihnen das Team der Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 03375 5238-0 zur Verfügung.

 

Allgemeine Hinweise

Bürgerinnen und Bürger, die einschlägige Grippe-Symptome sowie Fieber oder trockenen Husten haben, die keiner stationären Versorgung bedürfen, sollen weder eine Arztpraxis noch die Notaufnahme eines Klinikums unmittelbar aufsuchen.

Das Gesundheitsamt weist drauf hin, dass Patienten mit den Symptomen sich zunächst richtigerweise telefonisch bei ihrem Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 melden sollten. Am Telefon wird die Symptomatik geklärt und bei Bedarf alles weitere veranlasst.

Erst einmal zu Hause bleiben: Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung zu vermeiden.

Schutz vor Ansteckung

Als Basisschutzmaßnahmen sind eine gute Händehygiene sowie Husten- und Nies-Etikette sinnvoll. In Anbetracht der Grippewelle sind die nachfolgenden Maßnahmen generell angeraten


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