Aktuelles zum Coronavirus SARS-CoV-2

Stand: Freitag, 17.09.2021

Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und Hinweise der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald zum Thema Coronavirus (SARS-CoV-2).

Aktuelle Fallzahlen LDS laut Dashboard LAVG
bestätigte Infektionen 7.454
Veränderung zum Vortag +5
Todesfälle 254
davon in stationärer Behandlung 2
7-Tage-Inzidenz 33,5
(Auf Grund einer RKI-Umstellung können keine Zahlen zu den "Gesenen" und "tatsächlich Infizierten" mehr veröffentlicht werden.
Die Abweichungen zwischen den Fallzahlen des LAVG und derer des Landkreises Dahme-Spreewald zu den einzelnen Kommunen beruhen auf dem Meldeverzug und auf Abweichungen bei der Datenübermittlung und Datenerfassung. Die Fallzahlen der einzelnen Kommunen bilden kein eindeutiges Bild zum Infektionsgeschehen der einzelnen Kommunen ab, da beispielsweise Pflegeeinrichtungen einen Hotspot darstellen und erhöhte Fallzahlen aufweisen.)

Entwicklung 7-Tage-Inzidenz im LDS
Datum 17.09. 16.09. 15.09. 14.09. 13.09. 12.09. 11.09.
Inzidenz 33,5 36,3 35,8 34,6 35,8 32,3 31,2

Fallzahlen Kommunen LDS
Kommune Infizierte Genesene Verstorbene
Stadt Königs Wusterhausen 1.170 1.113 32
Stadt Lübben 897 831 52
Gemeinde Schönefeld 950 894 9
Stadt Luckau 624 589 22
Stadt Wildau 523 466 43
Amt Unterspreewald 440 408 15
Gemeinde Zeuthen 387 366 10
Amt Lieberose/Oberspreewald 359 347 8
Amt Schenkenländchen 310 296 10
Gemeinde Schulzendorf 303 279 14
Stadt Mittenwalde 293 282 7
Gemeinde Heideblick 254 243 8
Gemeinde Heidesee 243 232 8
Gemeinde Bestensee 230 220 5
Gemeinde Eichwalde 204 195 3
Gemeinde Märkische Heide 204 190 4

Stand: 16.09.2021
Datenquelle:
Gesundheitsamt Landkreis Dahme-Spreewald

Bürgertelefon

Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht eine Corona-Hotline für Bürgeranfragen unter der Telefonnummer 03375 26-2146. Diese ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Hotline des Landes Brandenburg:
Tel. 0331 866 5050 (Mo.-Fr. 09:00 - 17:00 Uhr)
corona.brandenburg.de; buergeranfragen-corona@brandenburg.de

Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG):
Tel. 030 346465-100 (Mo.-Do. 08:00 - 18:00 Uhr, Fr. 08:00 - 12:00 Uhr)

Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD):
Tel. 0800 0117722 (Mo.-Fr. 08:00 - 18:00 Uhr, Sa. 08:00 - 16:00 Uhr)

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice wie folgt erreichbar: Fax: 030 3406066, E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg

Wo können sich Bürger und Bürgerinnen impfen lassen?

Im Landkreis Dahme-Spreewald können sich Bürger und Bürgerinnen ab dem vollendeten 12. Lebensjahr über das Impfzentrum Schönefeld (Anschrift Flughafen Schönefeld, Terminal 5 / Terminalbereich M – Abflug, P56, 12529 Schönefeld) oder über Arztpraxen impfen lassen. Die STIKO empfiehlt auch für alle 12 – 17-jährigen Kinder und Jugendliche die Impfung gegen COVID-19 mit einem der beiden zugelassenen mRNA-Impfstoffe (Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna).

Die Terminvergabe erfolgt über das Portal www.impfterminservice.de oder über die Hotline 116 117.

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

  • Im Vorfeld - Terminvereinbarung: Eine Impfung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Impfwillige können Impftermine über das Online-Portal www.impfterminservice.de vereinbaren. Alternativ steht Ihnen die Hotline 116 117 zur Verfügung.
  • Anmeldung: Im Impfzentrum wird die Identität überprüft. Hierzu benötigt man seinen Personalausweis.
  • Information und Aufklärung: Impfwillige erhalten Informationsmaterialen zum Durchlesen. Anschließend klärt ein Arzt über mögliche Risiken auf und ein Aufklärungsmerkblatt sowie ein Einwilligungsbogen sind zu unterschreiben (Hinweis: Die Unterlagen finden Sie unter www.brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads. So können Sie zu Hause in Ruhe den Aufklärungsbogen durchlesen und den Anamnesebogen vorbereiten).
  • Impfung: Die Impfung wird durch medizinisches Personal in den Oberarmmuskel verabreicht. Die Impfung wird im Impfausweis dokumentiert, daher ist es ratsam, diesen mit zur Impfung zu bringen.
  • Nachbeobachtung: Eine 15-minütige Wartezeit nach der Impfung dient dazu, mögliche Allergien auf den Impfstoff direkt zu erkennen und zu behandeln. Das kommt allerdings sehr selten vor.
  • Wichtig: Ein zweiter Impftermin ist absolut notwendig, damit die Impfung richtig wirken kann.

Weitere Antworten auf Fragen zum Thema „Impfen“ finden Sie unter www.brandenburg-impft.de

Wo finden Bürgerinnen und Bürger Informationen zum digitalen Impfpass (CovPass-App) und dem Impfzertifikat?
Informationen zum digitalen Impfnachweis und zu den Apps hat das RKI hier zusammengestellt: https://digitaler-impfnachweis-app.de/.

Fragen und Antworten sind zu finden unter: https://digitaler-impfnachweis-app.de/faq/.

Wo bekommt man den digitalen Impfnachweis?

Bürgerinnen und Bürger können in den bekannten Appstores die CovPass-App herunterladen, um die Impfzertifikate (QR-Codes) einzuscannen. So können sie bei Bedarf ihren vollständigen Impfschutz per QR-Code in der App vorzeigen. Zugleich erfolgt ein Update der Corona-Warn-App, die ebenfalls die Möglichkeit des Einscannens und Verwaltens der digitalen Impfzertifikate (QR-Codes) bietet. Bürgerinnen und Bürger sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf erneut einscannen zu können (z.B. bei einem Handywechsel).

Wo und wie erhalte ich als bereits vollständig Geimpfte(r) meine Impfzertifikate?

Die Impfzertifikate werden als QR-Code von nun an nach und nach schrittweise von den Impfzentren, Ärzten und Apotheken ausgestellt (sukzessiver Start). Für jede einzelne Impfung gibt es einen QR-Code. Für bereits vollständig in den Impfzentren der Bundesländer Geimpfte werden die QR-Codes an die Geimpften in der überwiegenden Zahl der Bundesländer per Post nachversandt oder durch Online-Portale zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung erfolgt durch die Bundesländer. Sofern Sie in einer Arztpraxis geimpft wurden und bereits vollständig geimpft wurden, stellt Ihnen Ihr impfender Arzt das Impfzertifikat aus. Insbesondere bereits vollständig Geimpfte können sich ihr Impfzertifikat auch gegen Vorlage des analogen Impfnachweises und Lichtbildausweises in einer Apotheke ausstellen lassen.

Kann ich meinen gelben Impfpass auch weiterhin benutzen?

Die CovPass-App ist nur eine ergänzende Möglichkeit zum bekannten gelben Impfpass. Die Nutzung der CovPass-App ist freiwillig. Sie können Corona-Impfungen auch mit dem ausgedruckten Corona-Impfzertifikat für die vollständige Impfung oder dem gelben Impfpass nachweisen.

Die Coronavirus-Testverordnung räumt Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche den Anspruch auf einen Antigen-Schnelltest für SARS-CoV-2 ein. Auf die Rechtslage hat der Landkreis Dahme-Spreewald reagiert und kreisweite Teststellen ethabliert. Eine Übersicht von Testmöglichkeiten finden Sie hier.

SARS-CoV-2-Umgangsverordnung
Derzeit gilt im Land Brandenburg die dritte Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg. Sie tritt ab 16. September 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 13. Oktober 2021.  Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Die durchgeschriebene Fassung der Umgangsverordnung finden Sie auf dem Portal Landesrecht Brandenburg.

Die wichtigsten neuen Regelungen in der Corona-Verordnung im Überblick:

Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage: Mit einem neuen Paragraphen 1 werden jetzt direkt in der Verordnung die Indikatoren genannt, die für die Landesregierung Beurteilungsmaßstab für die angeordneten Schutzmaßnahmen sind. Bislang sind sie in der Begründung aufgeführt. Die Indikatoren sind:

  • landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer COVID-19-Erkrankung stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner),
  • Sieben-Tage-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner)
  • Anzahl der landesweit verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und deren Auslastung,
  • Anzahl der gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpften Personen (landesweite Impfquote).

Neuer Leitindikator: Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz wird neuer Leitindikator. Das bedeutet: Die Auslastung des Gesundheitswesens hat bei der Gesamtbetrachtung der pandemischen Lage besonderes Gewicht. Damit setzt Brandenburg die in der vergangenen Woche im Bundestag und Bundesrat beschlossenen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes in der Landesverordnung entsprechend um. Wichtig: Eine wachsende Grundimmunität in der Bevölkerung bedeutet aber nicht, dass die Sieben-Tage-Inzidenz komplett vernachlässigt werden kann. Sie bleibt ein unverzichtbarer Frühindikator.

Angemessene Maßnahmen bei steigenden Werten: Die Landeregierung wird sich bei signifikanten Veränderungen der Indikatoren über angemessene Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens intensiv beraten, um insbesondere eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Vorrangig kommen dabei Maßnahmen auf Grundlage der sogenannten 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) sowie eine Ausweitung der 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) auf weitere Lebensbereiche in Betracht.

3G-Regel: Die sogenannte 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) bleibt mit der neuen Corona-Umgangsverordnung bestehen und gilt ab dem bisherigen Schwellenwert von 20 bezogen auf kreisfreie Städte und Landkreise (Sieben-Tage-Inzidenz Neuinfektionen). Die 3G-Regel betrifft zum Beispiel Innengastronomie, touristische Übernachtungen, Reisebusreisen, Indoor-Sportanlagen und Innen-Spielplätze, Kinos, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie körpernahe Dienstleistungen, bei denen die Art der Dienstleistung das Tragen einer Maske nicht zulässt (Ausnahme: medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen im Gesundheitssektor).

Großveranstaltungen: Mit der neuen Corona-Verordnung gibt es eine Personenobergrenze für Großveranstaltungen. Zu Veranstaltungen und Festivals sowie in Diskotheken und Clubs dürfen nicht mehr als 5.000 gleichzeitig teilnehmende Besucherinnen und Besucher. Bisher galt diese Obergrenze (und für Festivals eine Obergrenze von 7.000 Gästen) nur in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35. Dieser Schwellenwert wird aus der Verordnung gestrichen. Ausnahmen sind auf Antrag weiter möglich.

2G-Regel als Option: Die sogenannte 2G-Regel wird als Option für zahlreiche Lebensbereiche eingeführt (2G-Optionsmodell). Das 2G-Optionsmodell für Geimpfte und Genesene ist eine Ergänzung des bestehenden 3G-Modells für Geimpfte, Genesene und Getestete. Der Unterschied: Beim 2G-Modell gelten für Veranstalter und Gäste kaum noch Corona-Einschränkungen. Schutzmaßnahmen wie Abstand, Maske, Personengrenzen und Quadratmetervorgaben entfallen. Die Ermöglichung von Kontaktnachverfolgung und Hygienekonzepte bleiben jedoch weiterhin überall dort erforderlich, wo sie auch bislang vorgesehen sind.

Bereiche, in denen nach der neuen Corona-Verordnung das 2G-Optionsmodell genutzt werden kann, sind: Veranstaltungen, Innengastronomie, Beherbergung von Gästen, Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote, Indoor-Sportanlagen, Innen-Spielplätze, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, künstlerische Amateurensembles, Diskotheken, Clubs und Festivals.

Wichtig: Für einige Bereiche der Daseinsvorsorge sowie für bestimmte öffentliche Einrichtungen ist die Inanspruchnahme des 2G-Modells ausgeschlossen. Das betrifft Kitas und Schulen ebenso wie zum Beispiel Ämter und Verwaltungen, den öffentlichen Personennahverkehr, Einzel- und Großhandel, Einrichtungen der Grundversorgung oder lebenswichtige Dienstleistungen. Ausgenommen von dem 2G-Modell sind nach der Verordnung auch Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Freizeitparks, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten, Schwimmbäder und Freibäder. Hier sollen weiterhin Geimpfte, Genesene und Getestete sowie alle Personen, die von der Testpflicht befreit sind, Zutritt haben können.

Wenn Veranstalterinnen oder Veranstalter sowie Betreiberinnen oder Betreiber das 2G-Modell nutzen wollen, entfallen einzelne Vorgaben zum Infektionsschutz, wenn die Verantwortlichen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • die Zutrittsgewährung ausschließlich für
    • geimpfte Personen,
    • genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr,
  • den Einsatz ausschließlich von geimpftem oder genesenem Personal; dies gilt nicht für Personal, das dauerhaft keinen direkten Gäste- oder Kundenkontakt hat,
  • die Anbringung eines deutlich erkennbaren Hinweises im Zutrittsbereich, dass der Zutritt nur für geimpfte Personen, genesene Personen und Kindern unter 12 Jahren gewährt wird,
  • die vorherige schriftliche Anzeige der Inanspruchnahme des 2G-Modells gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt.

Einheitlicher Rahmen für Quarantäneregelungen in Schulen und Kitas: Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und zur Gewährleistung einer Betreuung der Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen hat die Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) am 6. September 2021 einen einheitlichen Rahmen für Quarantäneregelungen in Schulen und Kitas beschlossen. Diesen GMK-Beschluss setzt Brandenburg mit der neuen Corona-Verordnung um. Beim Auftreten eines Infektionsfalls in der Schule soll das zuständige Gesundheitsamt bei der Anordnung von Absonderungsmaßnahmen folgende Maßgaben berücksichtigen:

  • Die Anordnung einer Absonderung von Kontaktpersonen wird auf möglichst wenige Personen beschränkt; sie wird insbesondere auf die Schülerinnen und Schüler eingegrenzt, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten.
  • Bei asymptomatischen engen Kontaktpersonen endet die Absonderung frühestens nach fünf Tagen mit dem Vorliegen eines Testnachweises.
  • Gegenüber geimpften und genesenen Personen werden keine Absonderungsmaßnahmen angeordnet.

Das gilt bei Auftreten eines Infektionsfalls in einer Kindertagesstätte oder Kindertagespflegestelle entsprechend.

Grundlage für die Anordnung der Quarantäne ist das Infektionsschutzgesetz. Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich mit SARS-CoV-2 angesteckt hat und dadurch zu einer Verbreitung des Krankheitserregers beitragen könnte. Wichtig: Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt.

Ausnahmen von der Testpflicht: Hier gibt es eine wichtige Klarstellung in der Corona-Verordnung. Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sowie – neu – für vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder. Hier gab es viele Nachfragen von Eltern. Denn mit der bisherigen Regelung waren Kita-Kinder, die bereits sechs Jahre alt sind, nicht von der Ausnahmeregelung eingeschlossen. Von der Testpflicht ausgenommen sind außerdem wie bisher Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden. Das gilt auch für den Zeitraum der Ferien. Und natürlich müssen alle Personen, die einen Impf- oder Genesenennachweis haben, keinen Testnachweis vorlegen.

Verzicht auf Abstandsgebot, wenn FFP2-Maske: Bei religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen, bei sonstigen Veranstaltungen und in Kultur- und Freizeiteinrichtungen kann auf die Einhaltung des Abstandsgebots verzichtet werden, wenn alle Personen durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.

Weitere wichtige Regelungen in der Corona-Verordnung:

Abstandsgebot und Hygieneregeln: Jede Person ist weiterhin verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen. Bei Vorliegen von typischen Symptomen oder sonstigen Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus soll grundsätzlich auf physische Kontakte zu anderen Personen verzichtet werden. Jede Person soll außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.

Mund-Nasen-Bedeckung: Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden. Diese Regelung gilt generell zum Beispiel in Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels, in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. Friseur, Fußpflege, Massage), es sei denn, die Art der Dienstleistung lässt das Tragen einer Maske nicht zu (z.B. Bartrasur oder Gesichtskosmetik).

Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind wie bisher unter freiem Himmel mit bis zu 100 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 gleichzeitig anwesenden Gästen erlaubt. Geimpfte und Genesene zählen hier nicht mit.

Ausführliche Informationen finden Sie hier

Ausführliche Informationen zu den Regelungen, Hygienemaßnahmen und weiteren Rahmenbedingungen während der Pandemie finden Sie auf den Seiten
des Ministeriums für Jugend, Bildung und Sport des Landes Brandenburg https://mbjs.brandenburg.de/corona-aktuell.html
der Staatskanzlei des Landes Brandenburg (Corona-Informationsportal) https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/
 
Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht eine Corona-Hotline für Bürgeranfragen unter der Telefonnummer 03375 26-2146. Diese ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen (nach §§ 56 ff. IfSG)
Mit Änderung der Infektionsschutzzuständigkeitsverordnung ist seit dem 28.04.2021 das Landesamt für Soziales und Versorgung in Brandenburg für die Bearbeitung von Anträgen auf Entschädigung in besonderen Fällen i. S. d. §§ 56 ff. Infektionsschutzgesetz zuständig.

Anträge auf Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen nach § 56 Abs. 1 und § 56 Abs. 1a IfSG müssen ab sofort zuständigkeitshalber an das LASV gestellt werden. Die neue Mailadresse für Anfragen im Entschädigungsrecht ents. § 56 IfSG lautet: IFSG-Entschaedigung@lasv.brandenburg.de . Die Service Nr. (0331) 8683-888 ist von Montag - Freitag 10 -12 Uhr und 13- 15 Uhr zu erreichen (Stand vom 19.5.21).

Allgemeine Hinweise

Bürgerinnen und Bürger, die einschlägige Grippe-Symptome sowie Fieber oder trockenen Husten haben, die keiner stationären Versorgung bedürfen, sollen weder eine Arztpraxis noch die Notaufnahme eines Klinikums unmittelbar aufsuchen.

Erst einmal zu Hause bleiben: Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung zu vermeiden.

Schutz vor Ansteckung

Als Basisschutzmaßnahmen sind eine gute Händehygiene sowie Husten- und Nies-Etikette sinnvoll. In Anbetracht der Grippewelle sind die nachfolgenden Maßnahmen generell angeraten

Jugendamt weist auf Kinderschutz-Hotline hin/Schutz vor Gewalt gegen Frauen
Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise rufen Dahme-Spreewalds Jugendamt und Gleichstellungsbeauftragte zu erhöhter Wachsamkeit für die Sicherung des Kindeswohls sowie zum Schutz vor häuslicher Gewalt gegen Frauen auf. Weitere Infos und entsprechende Rufnummern zu Hotlines finden Sie hier.

Miteinander & Füreinander: Freiwillige Hilfsangebote
Der Landkreis möchte die vielfältigen Hilfsangebote der Bürgerinnen und Bürger in Dahme-Spreewald in der derzeitigen Corona-Krise bündeln und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen. Einkaufshelfer, Mundschutz-Näherinnen oder Seelsorger beweisen mit ihrem freiwilligen Engagement in dieser schwierigen Zeit viel Herz. Mehr zum Thema finden Sie hier.


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