Ausgleich naturbedingter Nachteile zugunsten von Landwirten im benachteiligten Gebiet Spreewald

Mit dieser Zuwendung sollen die durch standortspezifische Einschränkungen, wie die Bewirtschaftung von zersplitterten und zum Teil nur über Wasserwege erreichbaren Kleinstflächen mit hohem Grundwasserstand , ausgeglichen werden und damit den Belangen des Umweltschutzes, der Erhaltung des natürlichen Lebensraumes und der Sicherung der Landbewirtschaftung entsprochen werden.

Gegenstand der Förderung:

  • die erschwerte Bewirtschaftung und Pflege von Spreewaldwiesen (Mäh- und Standweide)

Zuwendungsvoraussetzungen:

  • förderfähig sind Flächen, die in der Gebietskulisse „LSG Biosphärenreservat Spreewald“ aufgeführt sind und die eine Mindestgröße von 0,02 ha nicht unterschreiten
  • die Parzellengröße darf nicht größer als 3 ha sein
  • für die geförderten Parzellen darf nicht gleichzeitig die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete beantragt werden

Die konkreten Zuwendungsvoraussetzungen und Förderhöhen für die einzelnen Maßnahmen können der Richtlinie Spreewald entnommen werden.


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