Afrikanische Schweinepest

Durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Tschechien, Rumänien und Polen ist das Risiko auch für Deutschland erkennbar näher gerückt. Die seit 2004 in Georgien festgestellte für Haus- und Wildschweine gefährliche Tierseuche hat sich seit dem kontinuierlich in Richtung Mitteleuropa ausgebreitet. Trotz erheblicher Bekämpfungsmaßnahmen ist es bisher in keinem Land gelungen, die Seuche zu stoppen, zurückzudrängen oder gar zu tilgen. Eine Einschleppung und spätere Ausbreitung der Tierseuche ist unbedingt zu verhindern.

In Deutschland werden von etwa 220 000 Tierhaltern knapp 28 Millionen Schweine gehalten, im Landkreis Dahme-Spreewald werden von etwa 240 Tierhaltern 20 000 Schweine gehalten.

Ein Eintrag in Deutschland als, neben Spanien, EU führendes Exportland von Schweinefleisch würde neben den zu erwartenden Tierverlusten auch zu bedeutsamen volkswirtschaftlichen Schäden insbesondere durch Handelsrestriktionen führen.

Aufgrund des hohen Risikos des Erregereintrages wurde bereits Ende November 2017 eine bundesweite Tierseuchenübung durchgeführt.

Auch der Landkreis Dahme-Spreewald war mit Restriktionszonen betroffen. Die Übung zeigte – auch im bundesweiten Maßstab - sehr gut, wie eine erfolgreiche und zielführende Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Behörden in der Krise gelingen kann.

Nähere Informationen zur
afrikanischen Schweinepest (ASP)


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