Aktuelles zum Coronavirus SARS-CoV-2

Stand: Donnerstag, 13.08.2020

Corona Update 13.08.2020

Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und Hinweise der Kreisverwaltung zum Thema Coronavirus (SARS-CoV-2). Im Landkreis Dahme-Spreewald sind derzeit 281 Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (93) der Lungenkrankheit Covid-19 sind in Königs Wusterhausen zu verzeichnen. 269 Infektionsfälle sind inzwischen genesen. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt acht Menschen.

Bürgertelefon

Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht eine Corona-Hotline für Bürgeranfragen unter der Telefonnummer 03375 26-2146. Diese ist täglich in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr - auch am Wochenende - zu erreichen.

Hotline des Landes Brandenburg:
Tel. 0331 866 5050 (Mo., Mi. und Fr. 09:00 - 17:00 Uhr)
corona.brandenburg.de; buergeranfragen-corona@brandenburg.de

Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG):
Tel. 030 346465-100 (Mo.-Do. 08:00 - 18:00 Uhr, Fr. 08:00 - 12:00 Uhr)

Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD):
Tel. 0800 0117722 (Mo.-Fr. 08:00 - 20:00 Uhr, Sa. 08:00 - 16:00 Uhr)

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice wie folgt erreichbar: Fax: 030 3406066, E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

SARS-CoV-2-Umgangsverordnung
Mit der 2. Änderung der Umgangsverordnung vom 11. August ist die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Schulgebäuden und Horten aufgenommen worden. Weiterhin sind Ausnahmen vom Abstandsgebot im Bereich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung neu hinzugekommen. Zu beachten ist aber, dass es sich um feste Lerngruppen handelt. Dabei ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Die Umgangsverordnung gilt bis einschließlich 4. September. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Das Beherbergungsverbot für Gäste, die aus Gebieten innerhalb von Deutschland anreisen, in denen in den letzten sieben Tagen vor der Anreise mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen waren, gilt weiterhin. Das betrifft zurzeit keinen Landkreis. Aktuelle Informationen dazu sind auf der Internetseite des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit zu finden.
Die durchgeschriebene Fassung der Umgangsverordnung finden Sie auch auf dem Portal Landesrecht Brandenburg.

Kitas und Schulen
Für Kitas und Schulen gilt wieder der Regelbetrieb. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Schulgebäuden und Horten ist jedoch verpflichtend. Dies gilt nicht für Unterrichtsräume.
Hier finden Sie die aktuelle Übersicht der Ärzte, die Corona-Tests bei Personal von Kitas und Schulen durchführen:

Sportanlagen, Sportbetrieb, Bäder, Spielplätze
Sport in und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist grundsätzlich erlaubt. Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder, Freibäder und sonstige Badeanlagen dürfen ebenfalls alle wieder öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung
Die Quarantäneverordnung wird ebenfalls bis 4. September verlängert. Diese regelt weiterhin Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende, die aus dem Ausland in das Land Brandenburg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Es wird nunmehr aber klargestellt, dass eine laufende Quarantäne beim Vorliegen eines negativen Testergebnisses beendet werden darf. Außerdem darf die Quarantäne unterbrochen werden, um einer behördlich angeordneten ärztlichen Untersuchung auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2-Virus-Infektion nachkommen zu können. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Die durchgeschriebene Fassung der Quarantäneverordnung finden Sie auch auf dem Portal Landesrecht Brandenburg.

Aktuelle Presseinformationen des Landkreises

Alle Presseinformationen finden Sie hier.

Jugendamt weist auf Kinderschutz-Hotline hin/Schutz vor Gewalt gegen Frauen
Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise rufen Dahme-Spreewalds Jugendamt und Gleichstellungsbeauftragte zu erhöhter Wachsamkeit für die Sicherung des Kindeswohls sowie zum Schutz vor häuslicher Gewalt gegen Frauen auf. Weitere Infos und entsprechende Rufnummern zu Hotlines finden Sie hier.

Miteinander & Füreinander: Freiwillige Hilfsangebote
Der Landkreis möchte die vielfältigen Hilfsangebote der Bürgerinnen und Bürger in Dahme-Spreewald in der derzeitigen Corona-Krise bündeln und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen. Einkaufshelfer, Mundschutz-Näherinnen oder Seelsorger beweisen mit ihrem freiwilligen Engagement in dieser schwierigen Zeit viel Herz. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Informationen für Unternehmen im LDS
Für grundlegende Fragen steht Ihnen das Team der Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 03375 5238-0 zur Verfügung.

Fragen und Antworten

Der wichtigste Übertragungsweg für das Coronavirus ist die Tröpfcheninfektion. Dabei werden die Coronaviren durch infizierte Menschen über Tröpfchen in die Luft abgegeben und durch nicht infizierte Menschen eingeatmet.

Typische Symptome sind hohes Fieber und trockener Husten. Zu den untypischen Beschwerden zählen Schnupfen und Halskratzen. In Anbetracht der Grippesaison ist es für den Laien fast unmöglich, eine „Selbstdiagnose" zu stellen. Daher sollten insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislichen Erkrankungsfall hatten, nach Reiserückkehr mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung setzen.

Wer den Verdacht hat, erkrankt zu sein, sollte nicht unangemeldet in eine hausärztliche Sprechstunde gehen. Dort könnte er möglicherweise weitere Menschen anstecken. Es ist ratsam beim Hausarzt oder auch beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anzurufen. Die Ärzte werden gezielt nach Symptomen fragen und den Betroffenen ggf. nach der offiziellen Sprechstunde in die Praxis bestellen. Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung auf andere zu vermeiden.

Rufen Sie Ihren Hausarzt an. Suchen Sie nicht die Praxis auf! Klären Sie mit ihm telefonisch, ob eine Coronavirus-Erkrankung infrage kommt. Teilen Sie mit, wo genau Sie in den letzten 14 Tagen waren. Der Hausarzt wird bei Ihnen eine weitere erforderliche Diagnostik und Therapie durchführen.

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat seit dem 27.02.2020 für Bürgerfragen rund um das neuartige Coronavirus ein zentrales Infotelefon eingerichtet.Die Bürgerhotline ist unter der Rufnummer 03375 26-2146 von montags bis sonntags von 08.00 bis 16.00 Uhr zu erreichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren hier zu allen Fragen rund um das Virus. Nachfragen können auch per E-Mail an das Gesundheitsamt des Landkreises gerichtet werden. Die E-Mailadresse lautet: gesundheitsamt(at)dahme-spreewald.de

Es gehören Menschen ab 50 bis 60 Jahren, mit Grunderkrankungen wie zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen (siehe auch Informationen zu Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf) zur Risikogruppe, schwer zu erkranken. Die meisten Todesfälle traten in China bei den über 80-Jährigen auf, Männer waren häufiger betroffen als Frauen.

Allgemeine Hinweise

Bürgerinnen und Bürger, die einschlägige Grippe-Symptome sowie Fieber oder trockenen Husten haben, die keiner stationären Versorgung bedürfen, sollen weder eine Arztpraxis noch die Notaufnahme eines Klinikums unmittelbar aufsuchen.

Das Gesundheitsamt weist drauf hin, dass Patienten mit den Symptomen sich zunächst richtigerweise telefonisch bei ihrem Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 melden sollten. Am Telefon wird die Symptomatik geklärt und bei Bedarf alles weitere veranlasst.

Erst einmal zu Hause bleiben: Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Übertragung zu vermeiden.

Schutz vor Ansteckung

Als Basisschutzmaßnahmen sind eine gute Händehygiene sowie Husten- und Nies-Etikette sinnvoll. In Anbetracht der Grippewelle sind die nachfolgenden Maßnahmen generell angeraten


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