Miteinander & Füreinander: Freiwilliges Engagement

04.03.2022

Hinweise der Kreisverwaltung
Das Angebot an Spenden ist groß und sehr vielfältig. Da derzeit aber noch nicht abgeschätzt werden kann wie viele Flüchtlinge uns erreichen, kennen wir auch nicht die konkreten Bedarfe. Insofern werden wir mit der Annahme von Spenden noch warten. Spenden direkt an die ukrainische Grenze zu bringen - davon raten wir ab. Durch das hohe Aufkommen an Fahrzeugen und großen Menschenmengen sind wichtige Zufahrtsstraßen und Versorgungswege und auch Rettungswege blockiert. Die ohnehin schon schwierige Situation an den Grenzen wird dadurch zusätzlich erschwert. Inzwischen wird in der polnischen ukrainischen Grenzregion auch der Kraftstoff an den Tankstellen knapp, es kommt zu langen Wartezeiten und die Versorgung mit Nachschub ist nicht gesichert.

Sachspenden
Wir bitten dringendst von unkoordinierten Sachspenden Abstand zu nehmen. Die Strukturen der professionellen Hilfsorganisation laufen jetzt an. Genaue Bedarfslisten werden vorbereitet. Geldleistungen und medizinische Spenden sollten im Fokus stehen.

Spenden wie Decken, Kissen, Bettdecken, Bettwäsche, Handtücher, Hygieneartikel für Frauen und Kinder, Arzneimittel, Batterien, aufgeladene Powerbanks, Desinfektionsmittel, Wundverband und Wundversorgung, Taschenlampen, Batterien, Konserven, Stromaggregate werden derzeit benötigt. Für Angebote zu unterschiedlichen Hilfeleistungen gibt es eine

„DRK-Hotline“, die unter der Rufnummer (0)30 85404 111

zu erreichen ist. Auch das Deutsche Rote Kreuz bittet um Verständnis, dass Sach- und Kleidungsspenden im Moment aufgrund fehlender Transport-, Lager- und Sortierkapazitäten, der im Moment stark beanspruchten Hilfeleistungsstrukturen vor Ort sowie aufgrund der noch unübersichtlichen Bedarfslage nicht entgegengenommen werden können.

privater Wohnraum
Mit jetzigem Stand hab wir vorerst genügend privaten Wohnraum erfasst. Wir können nicht einschätzen, wie viele Menschen eine Bleibe im Landkreis Dahme-Spreewald benötigen. Deshalb erfassen wir vorerst keinen privaten Wohnraum mehr. Falls kurzfristig Wohnraum benötigt wird, werden wir dies an dieser Stelle kommunizieren. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für das schier unerschöpfliche Engagement.

Wie kann man helfen?
Geldspenden
: Um jetzt möglichst effektiv helfen zu können, kommen momentan in erster Linie Geldspenden in Betracht. Viele Hilfsorganisationen haben Spendenkonten für die Menschen in der Ukraine eingerichtet. Hier eine Auswahl:

UNICEF: www.unicef.de

Aktion Deutschland Hilft e.V.: www.aktion-deutschland-hilft.de

Caritas: www.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Deutsches Rotes Kreuz: www.drk.de

Malteser: www.malteser.de

Weitere Informationen finden Sie hier
(auch auf russisch und ukrainisch)

Bürgerservice des Bundesministeriums des Innern und für Heimat gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zu denAuswirkungen des Kriegs gegen die Ukraine https://www.bmi.bund.de

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat Fragen und Antworten aufbereitet: https://www.bamf.de


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